Afghanische Kultur, Integration und Solidarität
Hr. Ghousudden Mir
| Tel: | 069911067754 |
| Mail: | office@akis-eu.com |
| Web: | www.akis-eu.com |
| Ad. | Pastorstrasse 39-33/51/4 |
| A-1210 Wien | |
| Bank: | österreichische verkehrskreditbank |
| Konto: | 84245400009 |
| BLZ: | 18190 |
| Event | Aktivitäten | Konferenz |
09.05.2012

Naurozfest
Am 30. März 2012 fand im Mozaiksaal in der Schererstraße, 1210 Wien das Naurozfest statt.
Die berühmten Geschwister Fr. Salma und Herr Haider Salim nahmen extra den langen Flug aus Kanada auf sich um zusammen mit den Afghanen in Österreich den Frühlingsbeginn zu feiern.

Es gab großen Andrang auf das Fest und es nahmen nicht nur Afghanen aus Wien, sondern auch welche aus anderen Bundesländern Österreichs, aus der Tchechei, Deutschland, Ungarn und anderen Europäischen Ländern teil. Efreulich war wieder die Anzahl der Altösterreicher, welche wieder zahlreich an unserer multikulturellen Veranstalltung teilnahmen.

Ermäßigung gab es seitens des Afghanischen Kulturvereins AKIS für Flüchtlinge, welche ermässigt bzw. Kostenlos am Fest teilnehmen durften.
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Das Fest wurde von der berühmten Dichterin Frau Friba Shamal moderiert. Diese begrüßte das Publikum und bat Herrn Mir auf die Bühne, um eine kurze Rede zu halten. Herr Mir bedankte sich beim Publikum für das zahlreiche erscheinen, beim Bezirksvorsteher Herr Ing. Heinz Lehner, bei der MA7 Kulturabteilung, Herrn Dr. Sari, bei der Arbeiterkammer, Fr Pahlwany für ihre großartige Unterstützung. Leider war kein Vertreter des Bezirksvorstehers, der MA7 und der Arbeiterkammer anwesend um eine kurze Rede zu halten, so blieb es beim Obmann des afghanischen Kulturvereins Herrn Ghousuddin Mir zu betonen, dass die Veranstalltung ohne die finanzielle Unterstützung der genannten Organe nicht zustande gekommen wäre.
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Herr Mir hielt sich kurz und gab das Wort wieder an die Moderatorin zurück, welche positiv überrascht über die Förderung der Stadt Wien bei kulturellen Veranstalltungen war und wünschte sich, dass es in allen Städten Europas solche Unterstützungen gäbe.
Neben den berühmten Hauptgästen Frau Salma und Herrn Haider Salim, waren auch der berühmte afghanische Journalist Herr Sharif Faqirzada aus Deutschland und der berühmte afghanische Künstler Herr W. Neshat aus der Tchechei anwesend. Beide hielten kurze Reden und freuten sich, dass in Wien solche kulturelle Veranstalltungen zustande kommen konnten.
Dann war es endlich so weit. Die Moderatorin rief die berühmten Geschwister Frau Salma und Herrn Haider Salim auf die Bühne. Das Publikum war ausser sich. Alle klatschten in die Hände und begrüßten die Künstler mit Standing Ovations. Die Künstler bedankten sich für den herzlichen Empfang und bedankten sich beim afghanischen Kulturverein AKIS für die Einladung.
Das Sänger Geschwisterpaar sang sowohl traditionelle afghanische Folklore als auch moderne Pop Musik. Die älteren Gäste als auch die junge Generation im Publikum waren mit dem Programm sehr zufrieden.
Nach längerem afghanischen Musikgeschmack gab es dann eine wohlverdiente Pause für die Künstler. Das Publikum konnte währenddessen am Buffet afghanischen Imbiss kosten und sich auch mit den vielen Alt-Österreichischen Gästen unterhalten und Kontakte herstellen.
Nach der Pause gab es einen orientalischen Tanz aufgeführt von der slowenischen Tänzerin Frau .... .
Im Anschluss folgte wieder afghanische Musik von Frau Salma und Herrn Haider Salim.
Das Fest dauerte bis 1 Uhr morgens und es gab glücklicherweise keine Zwieschenfälle. Die Afghanen haben zusammen mit den Österreichern friedlich den Frühlingsbeginn gefeiert, was, wenn man die weltweiten Medien betrachtet, ein seltenes Phänomen sein sollte.
Herr Mir verteilte zum Schluss noch einen Lobbrief an die berühmten Künstler. Diese waren sehr über die Geste erfreut und bedankten sich beim afghansichen Kulturverein AKIS.
Es gab viel positives Feedback von den Gästen. Das afghanische Publikum war erfreut über die Musik und die österreichischen Gäste über die Stimmung. Viele Altösterreicher freuten sich über die offene Stimmung im Saal und dass mit ihnen zusammen gefeiert wurde und nicht einfach nur „daneben“.
Wir bedanken uns nocheinmal beim Bezirksvorster Herrn Ing. Heinz Lehner, der Magistratsabteilung 7 und bei der Arbeiterkammer für die herzliche Unterstützung, ohne die wir das Fest nicht hätten veranstalten können. Der afghanische Kulturverein und die Afghanen in Wien hoffen, dass die Unterstützungen und die Zusammenarbeit weiterhin bestehen bleiben, um der Stadt Wien weitere kulturelle Veranstaltungen und ein noch besseres Image im Ausland bescherren.
12.04.2012

DAWAT wa ADAWAT
„Dawat ve Adawat“, ein neuer afghanischer Film, der von einer der berühmtesten Dichterinnen und Schriftstellerinen Malalei Shabnam in Afghanistan, England und Dänemark produziert wurde, wurde jetzt vor kurzem in Deutschland, Belgien, Dänemark, Niederlande, England und Österreich veröffentlicht.
Dank der Präsident des afghanischen Kulturvereines in Wien“ Herr Ghousuddin Mir“ , war die Präsentation des Filmes sehr Erfolgreich.
Die Filmproduktion dauerte nicht länger als 11 Monate. Viele bekannte Schauspieler wie zum Beispiel Basir Hidar, Shakoor Shamshad, Karim Tanwer, Hamida Abdula, Trina Sayar, Story Mangal, ... sind in " Dawat ve Adawat" zu sehen.
Ziel des Filmes ist es, einen Einblick in die afghanische Gesellschaft zu geben sowie die Auswirkungen auf die soziale Entwicklung von Jugendlichen und typische Familienkonflikte zu zeigen. Der Film handelt von einer Beziehung zweier Menschen, die miteinander glücklich werden wollen.
Doch aufgrund der Konflikte zwischen der Ehefrau und der Schwiegermutter, kommt es immer wieder zu Streitereien. Diese erschweren das Leben aller Beteiligten..
Farima Ghamash hat nach dem Ende des Films noch einige Leute nach ihrer Meinung gefragt. Es gab nur positives Rückmeldungen. Der Film hat allen sehr gut gefallen.
Meiner Meinung nach nimmt im Hinblick auf die Bewertung sozialer Beziehungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen die Familie einen besonders hohen Stellwert ein.
Da sich die Familienmitglieder gegenseitig beeinflussen, sind die Vorbeugung und die Beseitigung von Störungen in den Beziehungen der verschiedenen Generationen ganz besonders wichtig.
Die wohlwollende Unterstützung durch die Eltern trägt entscheidend zur positiven Entwicklung der sozialen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen bei.

Am Ende hat sich Frau Malalj Shabnam bei afghanischer kulturverein sehr bedankt, und auch erwähnt dass unser Verein nicht nur bei Konzerte Veranstaltungen sondern auch bei jede kulturelle Aktivitäten sehr aktiv sei.
29.12.2011

Weihnachts- und Silvesterfest 2011
Der afghanische Kulturverein AKIS veranstaltete am 25.12.2011 im wunderschönen Crystal Saal das jährliche Weihnachts- und Silvesterfest.
Zweck der jährlichen Veranstaltung ist es die Integration der Afghanen in Wien zu fördern und Wien als multikulturelle und tolerante Stadt zu präsentieren.
Zum diesjährigen Weihnachts- und Silvesterfest lud der afghanische Kulturverein AKIS mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien das Sänger Ehepaar Hafiz Ali und Devyani Ali ein. Die Künstler wurden mit Bedacht ausgewählt, zumal der Sänger ein gebürtiger Afghane und die Sängerin eine gebürtige Inderin ist. Es sollte symbolisieren, dass die Liebe zu der Musik und Kunst Menschen verschiedener Herkunft verbinden kann.

Der Afghanische Kulturverein AKIS war ziemlich zufrieden mit der Veranstaltung und konnte sich mit Stolz selbst auf die Schulter klopfen. Es kamen nicht nur Afghanen aus Österreich zu der Veranstaltung, sondern auch viele aus Deutschland, Tschechien, Slowakei, Großbritannien, Schweiz, Ungarn und sogar Afghanen aus dem weit entfernten Dubai beehrten uns mit Ihrer Anwesenheit.
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Das Fest hat um 18 Uhr begonnen und endete um 1 Uhr in der Nacht.
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Die Besucher konnten nicht nur gute Musik, sondern auch afghanisches Imbiss am Buffet genießen.
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Unser Ziel, die afghanische Kultur zu präsentieren und den Integrationswillen der Afghanen zu zeigen, konnte erreicht werden. Viele der Besucher haben sich beim Veranstalter Herrn Mir Ghousuddin, dem Obmann des Vereins AKIS, für seine Mühe und die Zeit, welche er an solchen Veranstaltungen investiert, bedankt.
23.08.2011

Fastenzeit - Ramadan
Allah spricht im heiligen Koran:
"O, ihr Gläubigen! Das Fasten ist euch ebenso vorgeschrieben, wie es denjenigen vorgeschrieben war, die vor euch lebten. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein. " Koran: 2/183
„… wer im Monat Ramadan aus Glaube und Zuversicht fastet, dem werden seine früheren Sünden vergeben. Muhammad (s.a.s).“
Der Fastenmonat Ramadan hat eine besondere Bedeutung für die Muslime, weil Allah der Erhabene diesen Monat gesegnet und im edlen Koran ihn zum Fastenmonat bestimmt hat.
Die Verpflichtung zum Fasten
Das Fasten im Monat Ramadan ist für alle erwachsenen Muslime, gleich ob Mann oder Frau, verpflichtend. Die Verpflichtung zum Fasten beginnt mit der Pubertät, jedoch muss der Fastende geistig und körperlich dazu imstande sein.
Der Koran selbst beschreibt jedoch auch die Ausnahmen, denn "Gott will für euch Erleichterung, Er will für euch nicht Erschwernis" (Sure 2,185).
Deshalb sind sowohl Reisende, Kranke, Altersschwache; als auch Schwangere vom Fasten befreit. Betroffen sind auch Frauen während der Schwangerschaft und während der Zeit des Stillens. Dass Frauen während ihrer Menstruation vom Fasten ausgeschlossen sind, hat seine Begründung neben gesundheitlichen Aspekten auch im Zustand der Unreinheit, in dem sich die Frauen in dieser Zeit befinden.
Diejenigen, denen dies möglich ist, können die versäumten Tage im Laufe des Jahres nachholen. Ist dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, dann kann man für jeden versäumten Fasttag den Bedürftigen etwas Geld geben. Dieses Geld wird im Islam Fidyah (Buße) genannt. Wenn man wirklich arm ist, ist man auch von der Fidyah befreit.
Neben diesen praktischen Aspekten sind ethisch-moralische Grundsätze während des Ramadans besonders zu beachten. Üble Nachrede, Verleumdung, Lüge, Beleidigungen und Streit sollten unbedingt vermieden werden.
Es gibt zahlreiche Gründe für das Fasten. Hier sind einige davon: Das Fasten ist erstmals ein Gebot Allahs, das wir zu befolgen haben. Wir werden dadurch nicht nur lernen, das gute Essen zu schätzen zu wissen, sondern auch Geduld zu haben, weil wir den ganzen Tag ohne Essen auskommen müssen. Außerdem ist das Fasten für die Gesundheit sehr nützlich.
Wenn wir nicht essen und Hunger verspüren, dann denken wir an die Menschen, die arm und in Not sind und oft gar nichts zu essen haben. Dadurch werden wir ermutigt, den Armen und Bedürftigen zu helfen.
Du wirst für die guten Taten belohnt, so heißt es in einer Überlieferung. Anderen Überlieferungen zufolge hat das Fasten auch eine Bedeutung: demjenigen, der das Fasten gewissenhaft einhält, werden seine Sünden vergeben.
Das Fasten im Islam hat mehrere Aspekte. Abgesehen von der formalen Erfüllung einer im Koran von Allah geoffenbarten Verpflichtung dient es dem Gläubigen dazu, sich in einer bestimmten Zeit auf Gott zu konzentrieren und sich seines Glaubens neu bewusst zu werden. In der Fastenzeit erhält die Hingabe des Gläubigen an Allah, die Befolgung seiner Gebote, das Vertrauen auf seine Rechtleitung eine Aktualisierung, die in den Alltag den kommenden Monat wirken soll. Darüber hinaus erhoffen sich die Muslime die Vergebung ihrer Sünden und erwarten, dass sie nach dem Tod der Hölle entgehen und Annehmlichkeiten im Paradies genießen können.
Neben dieser unmittelbaren religiösen Bedeutung hat das Fasten im Monat Ramadan weitere gemeinschaftliche Aspekte. Wie bei allen religiösen Pflichten, die im Islam zu festgelegten Zeiten erfüllt werden, erfährt sich der Gläubige als Teil einer großen Gemeinschaft. Dies wird vor Ort zum Beispiel durch den Besuch der Moschee und die rituelle Wiederholung der täglichen Fastenzeit im Wechsel mit dem familiären abendlichen Beisammensein, wenn die erste Mahlzeit eingenommen wird, konkretisiert. Am Ende des Monates wird allen zum gesegneten Ramadan-Fest gratuliert.
Der gemeinschaftliche Aspekt wird dadurch unterstützt, dass der Monat Ramadan nicht nur als Zeit der Vergebung Allahs für die Sünden des Einzelnen angesehen wird, sondern auch als Zeit der Versöhnung zwischen den Menschen.
Warum wird aber ausgerechnet in diesem Monat gefastet und warum ist er für die Muslime so heilig?
Im Monat Ramadan des Jahres 610 soll Muhammad eines Nachts die erste Offenbarung empfangen haben, was auch seine Berufung zum Propheten zufolge hatte. Der Koran widmet dieser Nacht eine kurze Sure aus der Zeit in Mekka, die den Namen „Das Schicksal“ (arab. al-Qadr; manchmal auch als „Die Bestimmung“ übersetzt) trägt:
„Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Wir haben ihn wahrlich in der Nacht des Schicksals herabgesandt. Und was lässt dich wissen, was die Nacht des Schicksals ist? Die Nacht des Schicksals ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel und der Geist mit ihres Herrn Erlaubnis herab, mit jeglichem Auftrag. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgenröte.“
Um welche Nacht des Ramadans es sich handelt ist nicht genau geklärt. Es herrscht aber Einigkeit darüber, dass es eine der Nächte des letzten Drittels des Fastenmonats ist. Als wahrscheinlichstes Datum gilt, den Überlieferungen zufolge, die Nacht vom 26. auf den 27. Ramadan. Diese Nächte im letzten Drittel des Ramadan gelten als besonders heilig. In diesen Nächten pflegen die Muslime viele Gebete zu sprechen und vermehrt Koran zu lesen.
Wie bereits erwähnt wurde, folgt auf den Ramadan ein Fest. Es wird als das „Fest des Fastenbrechens“ oder auch das „kleine Fest“ bezeichnet und ist das zweitgrößte Fest im Islam.

Imam Zain-ul-Abidin (a.): Allah unser, Herr des Ramadan, in dem Du den Koran herabgesandt und das Fasten vorgeschrieben hast. Segne Muhammad (s.a.s) und seine Nachkommenschaft und gewähre mit der Pilgerfahrt zu Deinem Hause in diesem Jahr und in jedem Jahr und vergib mir meine großen Sünden, denn außer Dir kann sie niemand vergeben, oh Du Gnädiger, Allwissender.
Weitere Fragen und Antworten
Darf man im Ramadan Medikamente zu sich nehmen:
Generell lautet die Antwort nein, aber wenn das Medikament zwingend notwendig ist, darf man es zu sich nehmen. Hierbei sollte man sich mit seinem Arzt absprechen und für sich selber entscheiden, ob die Einnahme zwingend notwendig ist. Sollte das Nichteinnehmen eines Medikaments zu einem schlechteren gesundheitlichen Zustand führen ist man verpflichtet, das Medikament einzunehmen, auch wenn dadurch das Fasten ungültig wird. Das Fasten darf nicht dazu führen, dass man einen relevanten Schaden davon trägt. Die nicht gefasteten Tage können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Darf man während des Ramadans verreisen mit der Absicht das Fasten zu brechen bzw. nicht mehr zu fasten?
Das Verreisen im Fastenmonat ist erlaubt, sogar wenn man es mit der Absicht macht nicht zu fasten. Die nicht gefasteten Tage müssen jedoch nachgeholt werden.
Welchen Sinn hat das Fasten für die Muslime?
Es gibt viele Vorteile, die das Fasten mit sich bringt, aber der Hauptsinn ist die Selbstbeherrschung bzw. die Erziehung des eigenen Charakters. Nicht der Mensch soll unter der Kontrolle des Körpers stehen, sondern der Körper unter der Kontrolle des Menschen.
Weitere Vorteile sind:
Verantwortungsbewusstsein: Der Fastende verspürt nicht nur Hunger und Durst, sondern erkennt die Notwendigkeit, die Ursachen der Armut zu beseitigen und das Leid des Menschen zu lindern.
Stärkung des Gemeinschaftsgefühls: Der annähernd gleiche Tagesablauf fördert den Zusammenhalt.
Aufhebung sozialer Unterschiede: Fastende aus unterschiedlichen sozialen Milieus treffen sich in der Moschee oder daheim zum gemeinsamen Fastenbrechen.
Askese und Dankbarkeit: Der Fastende konzentriert sich auf den Islam und sucht die Nähe zu seinem Schöpfer. Er begreift, dass die alltäglichen Gaben nicht selbstverständlich sind.
Disziplin: Der Fastende gewinnt die Kontrolle über seine Triebe. Viele Muslime befreien sich in der Fastenzeit von Sünden wie z.B. Zigaretten, exzessives Essen.
Gesundheit: Heilung ernährungsbedingter Krankheiten.
Welchen Stellenwert hat das Fasten im Islam?
Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den religiösen Pflichten eines Muslims. Es ist nach dem Gebet, das zweite Handlungsprinzip der „ Zweige der Religion“ und gehört zu den fünf Säulen des Islams. Prophet Muhammad (s.a.s) sagte: „ Das Fasten im Ramadan verbrennt die Sünden und Fehler wie das Feuer das Holz verbrennt.“
Imam Baqir sagte: „ Wer immer während des Ramadan bei Tage fastet, für Gebete in der Nacht aufsteht, seine Begierden und Gefühle beherrscht, seine Zunge zügelt, seine Augen niederschlägt und nicht die Gefühle anderer verletzt, wird von Sünden so frei werden, wie er am Tag der Geburt war.“
Warum wird der Ramadan als Monat Gottes bezeichnet?
Der Ramadan wird als Monat des Gottes bezeichnet, weil Allah diesen Monat besonders gesegnet hat. Prophet Muhammad (s.a.s ) sagte: „ Oh Leute, von Gott ist der Monat Ramadan mit göttlichen Gnaden und Segnungen gekommen. Dies ist der Monat, der in der Einschätzung Gottes der beste aller Monate ist. Seine Tage sind die besten unter den Tagen. Seine Nächte sind die beste unter den Nächten. Seine Stunden sind die besten unter den Stunden. Die ist ein Monat, in dem ihr zur Gastfreundlichkeit Gottes eingeladen worden seid, und in dem ihr zu Angehörigen der Würde Gottes gemacht wurdet. In ihm sind eure Atemzüge, Lobpreisungen euer Schlaf Gottesverehrung. Eure Taten werden angenommen und eure Bittgebete werden erhört. So ruft, Gott euren Herrn, mit ehrlichen Absichten und reinen Herzen an, auf das Er euch beistehen möge beim Fasten für ihn und dem Rezitieren Seines Buches.“
Ist es zulässig tagsüber zu schlafen, um die Fastenzeit zu erleichtern?
Dies ist zulässig, obgleich man diesen heiligen Monat nutzen sollte, um den Koran zu studieren und seinen Charakter zu erziehen.
Ist es dennoch erlaubt zu fasten, wenn man nicht die täglichen Gebete verrichtet?
Davon ist abzuraten, weil die Ritualgebete verpflichtend sind. Wer es dennoch unterlässt, wird nur die Belohnung für das Fasten erhalten.
Was muss man machen, wenn man seine Nachholfasten nicht erfüllen kann z.B. aufgrund chronischer Krankheit?
Bei Ausnahmefällen, in denen man seine Nachholfasten auch nicht bis zum nächsten Ramadan erfüllen kann, muss man eine Ersatzhandlung leisten.
Möglichkeit: Man speist einen armen Fastenden (meist in der islamischen Welt, da es hier kaum dermaßen Bedürftige gibt).
Möglichkeit: Man spendet eine Geldsumme, die ausreichend ist, ein Fastenbrechen (Iftar) in dem Niveau zu gewährleisten, in dem man selbst das Fastenbrechen durchgeführt hätte.
Zum Abschluss sei allen Muslimen ein gesegneter Fastenmonat gewünscht.
02.08.2011
1. Afghan Women Music Award in Österreich!
Nach erfolgreichem 1. Poesieabend für Frauen in Österreich und zahlreichen anderen kulturellen Aktivitäten zur Förderung afghanischer Künstlerinnen, präsentiert der Afghanische Kulturverein AKIS, den 1. Afghan Women Music Award in Österreich.
Dieser Event dient zu ehren berühmter afghanischer Musikerinnen und ist auch ein Wettbewerb zur Festlegung neuer Talente.
-> Frau Ustad Mahwasch (berühmte afghanische Sängerin aus USA)
-> Frau Hangama (berühmte afghanische Sängerin aus Kanada)
-> Frau Farzana Naaz (berühmte afghanische Pashto - Sängerin aus Afghanistan)
-> Frau Freschta Sama (berühmte afghanische Sängerin aus Deutschland)
-> Frau Zohreh Joya (berühmte afghanische Sängerin aus Wien)
Diese Damen werden geehrt, die afghanischen Frauen in der Musikwelt erfolgreich vertreten zu haben. Auch die Kultur Afghanistans wird von diesen Damen vorangetrieben, wofür die Afghanische Gesellschaft sehr dankbar ist.
Besonderes Lob geht an die Sängerin Frau Farzana Naaz. Sie hat es geschafft, sich in Afghanistan, in dieser schweren Zeit, durchzusetzen und sich zu etablieren. Daher bekommt sie von uns beim 1. Women Music Award eine Auszeichnung für Mut und Durchhaltevermögen.
Auch ist geplant, dass neue weibliche Musiktalente ihr Können auf der Bühne präsentieren. Bewertet werden sie natürlich von unseren besonderen Gästen aus der ganzen Welt.
Anmeldungen als neues afghanisches Talent bitte bis 15. September beim Afghanischen Kulturverein AKIS einreichen.
Das Fest findet Anfang Oktober im Mozaiksaal, in der Schererstraße 4, 1210 Wien statt. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte so rasch wie möglich bei uns.
19.06.2011
Sehr geehrten Damen und Herren! '
Liebe Freunde!
er berühmte afghanische Sänger Delagha Srood kommt von Kabul nach Wien.
Am 19.06.2011 um 18uhr findet im Mozaiksaal, in der Schererstraße, ein Afghanisches Volksmusik Konzert statt.
Bei Interesse können Sie Tickets per Email, office@akis-eu.com oder an jedem afghanischen Geschäft in Wien kaufen.
Vorschau über die Musik finden Sie unter:
http://www.youtube.com/watch?v=uEaAi_A-uVA&feature=related
Auf Ihr kommen freut sich
Mehr Info:069917168648 oder www.akis-eu.com
06.04.2011
Frühlingsfest in Wien (Nauroz)
Am 25 März 2011 fand in Wien das Naurozfest statt. Nauroz ist für die Afghanen, Iraner, Kurden, Tadschiken und Aserbaidschaner das Neujahrsfest und für die Europäer das Frühlingsfest. Dank Herrn Ghousuddin Mir, Obmann des Afghanischen Kulturvereins (AKIS), konnten Altösterreicher, Neuösterreicher, Perser, Serben, Afghanen, Türken und Inder alle zusammen miteinander das Neue Jahr und den Frühlingsbeginn feiern. Auch haben wir dieses Fest dem berühmten afghanischen Sänger Sarebon gewidmet, der ein großer Träger der Afghanischen Kultur war.
Heuer brach der afghanische Kulturverein gleich zum ersten Fest des Jahres 2011 intern Rekorde, was die Besucheranzahl der Altösterreicher anbelangt. Neben den vielen Afghanen, Persern und Kurden, wo Nauroz sowieso Tradition hat, nahmen über 100 interessierte Altösterreicher am Fest teil, welches in Wien von keinem anderen Afghanischen Kulturverein bisher erreicht wurde.
SicherheitAufgrund der Hohen Sicherheitsfrage, wurden 2 Polizisten freundlicherweise von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt, die das Fest bis zum Ende begleiteten. Durch die Präsenz der Beamten verlief das Naurozfest ruhig und es gab keine Auseinandersetzungen.
BegrüßungDie Moderatorin Frau Neda Afschar und der Moderator Herr Samim Ghiaz begrüßten das Publikum auf Deutsch und Dari und baten den Obmann des Afghanischen Kulturvereins AKIS Herr Ghousuddin Mir auf die Bühne. Herr Mir bedankte sich bei dem Publikum für ihr zahlreiches Erscheinen. Besonders erfreut war er, dass Herr Dr. Sari (MA7), Frau Fitzbauer (Stellvertreterin des Bezirksvorstehers), Frau Zerife Yaktin (Grünen Migranten Wien), Sektion 8, Dr. Lantaaler (Asylkoordination), Frau Mag. Peichel (Donbosco), Diakoni und so viele Altösterreicher am Naurozfest teilgenommen haben. Er bedankte sich herzlichst für das Interesse an der Afghanischen Kultur und gab das Wort wieder an die Jungen und Engagierten Moderatoren.
Im darauffolgenden Programm wurde Herr Wakil Neschab, afghanischer Maler und Bildhauer, auf die Bühne gerufen, der zu ehren von dem Sänger Sarebon ein Kunstwerk verhült unter einer afghanischen Fahne präsentierte. Die Fahne wurde dann vom Obmann Herrn Ghousuddin Mir, Herrn Dr. Haydar Sari, Herrn Estalfi, Herrn Fahal und Herrn Neschab entfernt und das Abbild des berühmten Künstlers Sarebon konnte vom Publikum bestaunt werden. Daraufhin hielt Herr Dr. Haydar Sari eine kurze Rede über das Nauroz und lobte die Afghanische Kommune für ihr aktives Engagement in Wien.
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Im Anschluss führten afghanische Schulkinder, die den Muttersprachunterricht besuchen, ein Chorgedicht vor. Frau Maleka, die Lehrerin der des Sprachunterrichts an der VHS, bedankte sich bei Herrn Mir für die Möglichkeit, das Gedicht vortragen zu dürfen und überreichte dem Obmann im Namen der Klasse ein Geschenk. Auch Herr Mir verteilte Geschenke an die Kinder und war zutiefst erfreut, dass sich Kinder auch hier in Österreich noch für die eigene Muttersprache interessieren und den Afghanischen Sprachunterricht an den Volkshochschulen nutzen.
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Zu Beginn des Festes hat die Indische Gruppe mit ihrem wunderbaren Tanz die Gäste begeistert. Im Anschluss führten Jugendliche den Afghanischen Nationaltanz Attan vor. Im Anschluss präsentierte der talentierte Sänger Jamo Babi sein neues Album und sang einige Lieder daraus.
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Herr Ghousuddin Mir überreichte Herrn Dr. Haydar Sari im Namen des afghanischen Kulturvereins ein kleines Abbild der größten Budhastatue der Welt aus Afghanistan, welche Großteils durch die Taliban zerstört wurde. Auch verteilte Herr Mir Lobeszertifikate an Frau Yousufi Homa, Dr. Karwandgar, den berühmten Künstler Herr Aziz Frogh und Herrn Barial, vom Tschechischen Reportagesender.
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Nun war es endlich so weit. Die berühmte Sängerin Frau Freschta Sama wurde auf die Bühne gerufen und das Publikum brach in Freuden aus. Die Künstlerin bedankte sich für den überaus lauten Applaus und legte sogleich los und sang Kulturelle und Traditionelle Ghazal Musik. Ihre Musik wurde vom Publikum mit Applaus begleitet.
Während der Pause konnten sich die Gäste an der Kantine stärken, denn nun war Herr Walid Soroor, der Bekannt für Flotte Musik und Publikum einbezogene Performance ist, kurz vor seinem Auftritt.
AuslosungDie Generali Bank stellte 5 Gutscheine im Wert von 100€ für eine Auslosung zur Verfügung. Der Obmann Herr Ghousuddin Mir freute sich, dass 3 der Gewinner dieser Gutscheine afghanische Flüchtlinge aus Lagern waren.
Nun wurde, der von den Jugendlichen so sehnsüchtig erwartete Sänger Walid Soroor aufgerufen. Kaum auf der Bühne, wurde Herr Soroor mit lautem Applaus, Pfiffen und Standing Ovation begrüßt. Dieser legte sogleich los und performte Flotte Musik. Herr Soroor Moderiert auch die Afghanische TV Show „Wer wird Millionär“ und nutzte seine Rolle und stellte dem Publikum einige Fragen.
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Das Publikum war sehr zufrieden mit der Vorstellung. Es war bis 00:00 geplant, jedoch wollte noch keiner so richtig nach Hause gehen. Erst um 02:00 wurde das Konzert beendet.
Auch die Altösterreicher waren mit dem Konzert sehr zu frieden. In Gesprächen während der Pause wurde nur Lob über das Programm und die Künstler entnommen.
Das war natürlich auch für den Obmann Herrn Mir und dem Verein AKIS sehr erfreulich, denn genau darauf war es abgezielt, nämlich ein Programm zu erstellen, dass sowohl für Altösterreich, als auch für Neoösterreicher amüsant ist, um die Integration zu erleichtern und den Interkulturellen Dialog zu fördern.
15.09.2010
Sehr geehrten Damen und Herren!
Liebe Freunde!
Es kommt wieder der Frühling und der, seit 2009 internationale, „Nauroz“ – neue Tag steht, vor der Tür. Auch im Jahre 2011 wollen wir das Nauroz, welches kulturell von hoher Bedeutung ist, in Wien veranstalten. Heuer wollen wir noch mehr Künstler aus verschiedenen Ländern einladen um ein Zeichen zu setzen, und zwar Wien ist anders – Wien ist vielfältig. Wenn Sie Nauroz zusammen mit den Neo-Österreichern feiern wollen, so bitten wir Sie sich rechtzeitig Karten zu reservieren.
Mit freundlichen Grüßen Ghousuddin Mir
Info auf: Flyer
15.09.2010
Super Stimmung beim Eid-Fest!

Was diesmal beim Eid-Fest anläßlich des Endes des Ramadans abging war sensationell! Unter den vielen Besuchern im Volksheim Stammersdorf fanden sich diesmal auffällig viele „Altösterreicher“, die gemeinsam mit Afghanen, Indern und Menschen aus anderen Ländern feierten.

Vizebürgermeister Herr Dr. Michael Ludwig war beigeistert! „Ihr seid ein echtes Vorbild für gelungene Integration!“ betonte Vizebürgermeister Herr Dr. Michael Ludwig und unterstrich, wie wichtig es ist am 10. Oktober zur Wahl zu gehen und für Wien zu wählen.
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Zuvor unterstrich Bezirksrat Jürgen Bozsoki in seiner Ansprache das Motto des diesjährigen Eid-Festes: „JA zu aktiver Integration und Chancengleichheit für alle. Aber auch ein klares Nein zur Bildung von Parallelgesellschaften!“ Stolz wies er darauf hin, dass Wien auch heuer wieder die zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt gewählt wurde.

We love Vienna
Der vielleicht ergreifendste Augenblick der Veranstaltung: „Neo“ und „Alt“-Österreicher/innen singen gemeinsam den Song „We love Vienna“ und bilden dabei eine riesige Choreografie mit Häupl-Plakaten (siehe Foto). Ein österreichischer Besucher schildert seine Eindrücke: „Ich war im Vorfeld der Veranstaltung skeptisch und wollte nur kurz vorbeischauen. Aber in diesem Augenblick ist mir die ‚Gänsehaut‘ heruntergelaufen und ich bin bis zum Schluss der Veranstaltung geblieben! Dabei habe ich viele nette Leute kennengelernt, mit ihnen das afghanische Buffet gekostet und habe mich schon fast wie unter Freunden gefühlt. Ich komme nächstes Mal sicher wieder!“
Schwungvolle Musik
Eine indische Tanzgruppe sowie der afghanische Sänger Naim Amiri heizten die Stimmung an. Ab 21:30 Uhr gab es kein Halten mehr, die Stimmung war am Siedepunkt. Wer eine Pause brauchte, konnte sich im Garten des Volksheims Stammersdorf an einem afghanischen Buffet erfrischen. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit mit den Politikern zu reden.
Mir Ghousuddin zieht positives Resümee
„Mich haben schon zahlreiche Besucher angerufen und mir zum Fest gratuliert. Aber das Wichtigste ist, dass wir einen Beitrag zur besseren Verständigung untereinander leisten konnten und Vorurteile abbauen halfen. Ich bedanke mich auch bei Gemeinderätin Susanne Bluma und Bundesrätin Muna Duzdar für das Kommen sowie bei Bezirksvorsteher Herr Ing. Heinz Lehner für die finanzielle Unterstützung im Vorfeld,“ betont Mir Ghousuddin, der Präsident des Afghanischen Kulturvereins AKIS abschließend.


Rekordbesuch beim Nauroz-Fest
Ausgelassene Stimmung beim mulitkulturellen Nauroz-Fest der Integration. Im Rahmen eines Konzertes des bekannten Sängers Obaid Juenda feierten rund 400 Besucher den Frühlingsbeginn, der in Afghanistan, Iran und Tadschikistan gleichzeitig als Neujahrsfest gefeiert wird.

Mir Ghousudden, der Obmann des Afghanischen Kulturvereins mit Unterstützung der Afghanischen Kultur, Integration und Solidarität AKIS ist überglücklich: "Es freut mich, dass so viele Leute gekommen sind und wir der Öffentlichkeit zeigen können, dass unser Verein nicht die Abschottung, sondern die aktive Integration fördert. Damit versuchen wir die berechtigen Befürchtungen abzubauen, wonach Zuwanderer Parallelgesellschaften aufbauen wollen." Besonders freute sich der Obmann des Vereins AKIS über hohen Besuch beim Naurozfest, unter anderem über Bezirksrat Herr Mag. Jürgen Bozsoki, Bundesratsabgeordnete Frau Muna Duzdar, Bezirks Stellvertreterin Frau Ilse Fitzbauer (Vertreter der Bezirksvorsteher) und vielen afghanischen Politikern.

Das Fest wurde offiziell von Bezirksrat Jürgen Bozsoki (SPÖ), selbst Mitglied des Kulturvereins, eröffnet. In seiner Ansprache rief er die Teilnehmer auf, am 25. April Heinz Fischer als Bundespräsident zu wählen. Seine Aussage: "Jede Stimme für Barbara Rosenkranz ist eine Schande für unser Land", erntete im überfüllten Saal der VHS Kürschnergasse spontanen Applaus.
"Ich freue mich, dass hier so viele selbstbewusste Frauen sind und der Kulturverein diese aktiv fördert," betonte die neue Bundesratsabgeordnete Muna Duzdar (SPÖ), die selbst Migrationshintergrund hat und weiss, wovon sie spricht.

Das Fest bot aber auch für interessierte Einheimische die Gelegenheit, die afghanische Kultur kennenzulernen und gleichzeitig aktiv Probleme aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Migraten und Österreichern anzusprechen. Viele Besucher nutzten die Veranstaltung, um sich zu vernetzen und in Kontakt zu bleiben.
"Ich habe mir vom Fest eigentlich nicht so viel erwartet und wollte eigentlich bald wieder gehen. Doch als ich sah, was sich hier abspielt und wie viele nette Leute friedlich und ausgelassen miteinander feiern, wollte ich gar nicht mehr heimgehen", betont Christian Schmied, Mitarbeiter der SPÖ-Sektion 8, der gemeinsam mit einigen seiner Genossen bei der Organisation des Festes half und Flyer von Bundespräsident Heinz Fischer verteilte. Er kündigte an, nächstes Jahr wieder dabeisein zu wollen.
Das Fest unterstrich eine typische österreichische Weisheit: "Beim Reden kommen die Leut' zam", denn Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund bekämpft man nur, wenn man miteinander und nicht nebeneinander lebt und feiert.

Besonderer Dank seitens des Afghanischen Kulturvereins AKIS für die Unterstützung am Naurozfest an Magistratsabteilung 7 Herr Dr. Haydar Sari, Bezirksvorsteher Herr Ing. Heinz Lehner, SPÖ Floridsdorf Herr Gerhard Spitzer, SPÖ Sektion 8 Herr Mag. Jürgen Bozsoki und Grünen Migranten in Wien.
05.01.2010

Liebe Leserinnen und Leser!
Der Afghanische Kulturverein in Österreich hat das neue Jahr am 31. Dezember gefeiert. Es war ein wunderschönes Fest mit afghanischem Essen, Musik und Tanz. Auch hat Herr Mir ein paar jungen Leuten dich Chance gegeben, auf der Bühne zu singen.

Wir Afghane sind sehr froh, dass es in Österreich einen Afghanischen Kulturverein gibt und einen Herrn Ghousddin Mir. Er organisiert viele Feste und macht alles Mögliche, damit sich die Afghanen in Österreich integrieren
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Ich hoffe, dass es in Zukunft mehr Afghanen in Österreich gibt, bei denen alle Willkommen sind, egal welcher Herkunft, Religion oder Stamm sie angehören. Beim Afghanischen Kulturverein sind die Türen weit geöffnet für alle. Schließlich sind wir nicht in Afghanistan wo Krieg und Hass herrschen, sondern in Österreich, wo alle die gleichen Rechte haben und gleichgestellt sind. Es wäre schön wenn alle Afghanen zusammenhalten, zusammenarbeiten und zusammen Feste organisieren würden, da wir gemeinsam noch mehr erreichen könnten. Es ist schließlich euer Kulturverein und eure Meinung ist hier wichtig.

Wir bedanken uns bei Herr Ghosuddin Mir. Er versucht immer viele kulturelle Feste zu organisieren und gibt immer sein bestes den Afghanen zu helfen.
Abschließend möchte ich den Afghanen für das Jahr 2010 alles Gute wünschen und hoffe, dass es ein friedliches und unabhängiges Jahr für das Afghanische Volk wird und dass sich die Lage der Waisen und Frauen in Afghanistan sich in diesem Jahr verbessern wird.
Belqis Rauf
22.06.2009
Einladung zum
1. Abend der Gedichte
Ein Wettbewerb für junge afghanische Dichterinnen
Ein Abend zur Förderung der Position afghanischer Frauen
Am 8.8.2009
In Wien, Haus der Begegnung Donaustadt Junge afghanische Dichterinnen, Schriftstellerinnen und Journalistinnen aus europäischen Länder wurden eingeladen ihre Werke in einem Wettbewerb vorzutragen.
Eine Jury bestehend aus etablierten und erfahrenen Schriftstellerinnen und Schriftstellern werden die besten Werke auswählen und die Frauen auszeichnen.
Der AKVÖ ist stolz diesen Wettbewerb nach Wien zu holen und damit die positive Entwicklung afghanischer Frauen in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Wir hoffen, dass sie mit ihrem Erscheinen unser wichtiges Anliegen unterstützen.
Es werden alle Gedichte entweder in Deutsch kommentiert oder auch ganz auf Deutsch vorgetragen.
Die Veranstaltung wird begleitet mit Musik und Liedern aus Afghanistan.
Mit freundlichen Grüßen
Ghosuddin Mir
Es unterstützen die Vereine:
Kulturverein der Afghanen in Österreich
Verein zur Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen
Vereinte Afghanen in Europa
Mitarbeiterinnen der Frauenzeitschrift BANU

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte so rasch wie möglich bei uns. Wir sind auch für jede Unterstützung dankbar!

Sehr geehrter Hr.Mir Ghousudden,
ich habe durch meinen Bekanntschaftskreis von Ihrer ehrenamtlichen Arbeit für das Land und die Leute Afghanistans gehört und ich wollte mit Ihnen per Mail Kontakt aufnehmen.
Vor Kurzem habe ich erfahren, dass Sie eine Veranstaltung organisieren für KünstlerInnen, Vereine und Hilfsorganisationen, was eine sehr gute Idee ist. Wenn ich an dem Tag zeitmäßig zurechtkomme, würde ich gerne an der Veranstaltung teilnehmen.
Ich selbst bin Mitglied des Vorstandes von "Kinder brauchen uns e.V.". Der Verein bringt schwerkranke Kinder aus Afghanistan für eine kostenlose Behandlung nach Deutschland, da sie dort keine Chance auf eine medizinische Behandlung haben. Da immer sehr viele Kinder auf der Warteliste sind, hatte ich die Idee, quasi einen Partnerverein in Österreich zu gründen, um auch dort Behandlungsplätze zu bekommen und die Kinder auf der Warteliste zu behandeln. Vielleicht könnten Sie uns dabei behilflich sein. Näheres können wir noch besprechen.
Nähere Infos zu Kinder brauchen uns e.V. erhalten sie unterhttp://www.wetterauer-zeitung.de/index.php?Der-zwoelfjaehrige-Geram-sucht-eine-neue-Gastfamilie-&arid=105919®id=3&puid=1&pageid=9
Mit freundlichen Grüßen
Zarmina Zaman
Kinder brauchen uns e. V. (KBU)
Verein der "Kinderluftbrücke Kabul - Hamburg"
Obere Saarlandstraße 3, 45470 Mülheim an der Ruhr
Gründer / Vorsitzender des Vorstandes: Markus Dewender
Hasib Gh.Mir
Wien 17.03.09
Naurozfest am 13. März 09
Es war das erfolgreichste Fest das der afghanischen Kulturvereins je veranstaltete. Nicht nur, dass zum ersten Mal in Österreich fast 1000 Besucher zu einem afghanischen Konzert gekommen sind, auch wurden viele Kulturen, durch Tanz und Musik, von vor allem weiblichen Künstlern präsentiert. Besonders erfreulich war, dass alle ethnischen Gruppen Afghanistans dieses Fest in Freundschaft miteinander feierten.
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Die Mehrheit der Gäste waren zwar Afghanen, die ihrer Popdiva Hangama gefolgt sind. Aber auch viele österreichische, indische, iranische, serbische und türkische Gäste gaben uns die Ehre. Besonders freut mich, dass von Seiten der Politik unsere Aktivitäten auf großes Interesse stoßen.
Wir haben bei diesem Fest den Bezirksvorsteher Herr Ing. Heinz Lehner, von IKF Frau Ilse Fritzbauer, vom Gemeinderat Frau Waltraut Antonov und den Präsident des Allevitischen Verein Herr Sahin unter unseren Gästen gehabt.
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Das Publikum wurde auf Deutsch, Dari und Pashto begrüßt, dann folgten Gedichte über Nauroz vorgetragen von A. Afzali, der auch die Moderation machte
Die Stimmung wurde zu Anfang durch zwei indische Tänze angeheizt. Dann begrüßt die Menge mit Jubel die sehnsüchtig erwartete Hangama, die zur besten afghanischen Sängerin 2008 gekürte wurde. Sie bedankte sich für ihre Einladung und sang einige ihrer alten, bewegenden Volkslieder. Als sie dann moderne Musik spielte, wurde ausgelassen getanzt.
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Nach der Pause, bevor Hangama wieder kulturelle Volkslieder und flotte Tanzmusik
sang, tanzte eine Iranerin einen Nauroz Tanz.
Alles in Allem war es ein kultureller aber auch amüsanter Abend mit einem fantastischen Publikum.
Wir bedanken uns noch recht herzlich beim Bezirksvorsteher Heinz Lehner und Kulturabteilung MA7 für ihre Unterstützung bei diesem Fest.
Bildergalerie ansehen

Sehr geehrte Damen und Herrn !
Es wird viel über Frauenrechte und Kultur gesprochen. Beides litt zu der Zeit des Talibanregimes in Afghanistan.
Auf der einen Seite haben die Fundamentalisten versucht die Frauen aus der Gesellschaft auszuschließen, auf der anderen Seite haben sie versucht die über 5000 Jahre alte Kultur der Afghanen auszumerzen, indem sie unter anderem traditionelle Feste verbat.
Die Afghanische Kunst verbindet beide Opfer der Taliban. Einerseits gibt es viele talentierte Künstlerinnen, andererseits hängt die Afghanische Kunst in starkem Zusammenhang zu der Kultur des Landes.
Wir wollen daher auch beides bei unserem Neujahrsfest „Nauroz" vereinigen.
Das Nauroz fest ist ein wichtiger Bestandteil der afghanischen Kultur. Seit über 2000 Jahren feiern die Afghanen dieses Fest. Daher laden wir zu dieser Veranstaltung die wohl beste afghanische Sängerin, als Vorbild für alle anderen Frauen, nach Wien ein.
Da wir aber kein wohlhabender Verein sind bitten wir Sie um zwei Sachen:
Einerseits bitten wir sie uns bei diesem Fest unterstützen, andererseits laden wir Sie herzlich ein, an unserem Fest teilzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Obmann des afghanischen
Kulturvereins
Ghousuddin Mir
mehr Infos zur Veranstaltung: PDF ![]()

Eid Fest!
Jawid Sharif live in Wien!
Als Eid – Geschenk für die Afghanen in Österreich lud der Obmann des afghanischen Kulturvereins Ghousuddin Mir, in Zusammenarbeit mit dem Bezirksvorsteher Heinz Lehner und Kulturabteilung MA7, den berühmten afghanischen Sänger Jawid Sharif zu einem Konzert nach Wien ein.
Der Ansturm auf dieses Konzert war groß. Die billigen Eintrittskarten waren schon Wochen vor dem Konzert ausverkauft. Sogar am Konzertabend war die Nachfrage groß und da dieses Konzert als Eid – Geschenk gedacht war, konnten wir unsere Afghanischen Brüder nicht zurück nach Hause schicken.
Daraus erfolgte, dass ein für 300 Personnen bietender Raum mit über 450 Leuten gefüllt war.
Die Freude der Afghanen war groß, von Anfang bis zum Ende des Konzertes.
Der populare afghanische Künstler Jawid Sharif weiß wie er ein so großes Publikum unterhaltet. Es wurde getanzt und gescherzt. Ein glückliches Lächeln war an jedem Gesicht zu sehen.
Sogar nach dem Konzert erhielt der Obmann des Afghanischen Kulturvereins Dank und Lob für das wundervolle Konzert, dass jedem noch in Erinnerung bleiben wird.
Musgahn
Bildergalerie ansehen...
16.09.2008
Liebe Afghanen, liebe Freunde!
Ich lade euch herzlichst zu unserem Eid Fest am Oktober ein. Sie können jetzt schon Ihre Tickets reservieren. 4 - Tage vor dem Fest gibt es keine Ticketausgabe mehr.
Wir würden uns sehr freuen wenn viele Familien zu unserem Fest kommen und das Ende des Fastenmonats mit uns zusammen feiern.
Mit freundlichen Grüßen
Ghousuddin Mir
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14.09.2008
Klangraum Afghanistan, Indien und Iran
Am 27. April 2008 veranstaltete der afghanische Kulturverein mit zwei anderen Vereinen ein Konzert zum Jahr des interkulturellen Dialoges.
Das Jahr 2008 erhielt von der europäischen Kommission den Schwerpunkt des interkulturellen Dialoges. Es soll Liebe und Toleranz als Basis menschlichen Zusammenseins, trotz unterschiedlicher Kultur und Religion für alle Menschen beispielgebend sein.
Aus diesem Anlass veranstaltete der afghanische Kulturverein mit zwei anderen. Kulturvereinen am 27. April in dem eleganten Akzenttheater ein Konzert. Die Wurzeln der arischen Sprachen Europas und daher der Kultur liegen in Zentralasien. Deshalb wurden die unmittelbaren Nachbarn Afghanistan, Indien und Iran ausgewählt, um das Gemeinsame zu zeigen und dadurch auch auf die Absurdität politischer Grenzen hin zu weisen. Diese Länder umfassen viele Völker mit unterschiedlichen Sprachen, die sich über die Jahrtausende durch Handel und Austausch von Ideen und Kultur gegenseitig beeinflussten, was man heute als interkulturellen Dialog bezeichnen würde. Es entwickelte sich viel Gemeinsames, wobei die oftmalige Verschiebung der Grenzen über die Jahrhunderte viel dazu beigetragen hat.

In der Musik sind es vor allem die auf poetischen Texte die keine Grenzen zulassen. Sie basieren auf göttlichen, mystischen, aber auch profanen Inhalten und waren schon in der vedischen und später zoroastrischen, bis in die islamische Kultur wichtiger Teil des täglichen Lebens. Vor allem der Sufismus, der Liebe und Toleranz zum Inhalt hat, fand in Indien in der Zeit der Mogulen starken Eingang in die Musik und ist auch heute ein wichtiges Element der Musik dieser Länder.
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Die Musiker des indischen Spitzenensemble Aasmaan aus Kalkutta haben mit dem aufsteigenden Stern der afghanischen und persischen Musik Zohreh Jooya, dem persischen Meister auf der Kamancheh Athar Torabi und dem afghanischen Virtuosen auf dem Robab Sobeir Bachtiar diesen schönen Abend zusammengestellt. In einigen indischen Liedern wurden die Inhalte durch den Tanz aus Südindien von Radha Anjali auf subtile Weise auch optisch transportiert.
Er war spannend und hatte wunderbare Passagen, die unvergesslich bleiben. Ein Instrumentalstück einer besonderen Klasse war der musikalische Dialog der afghanischen, indischen und persischen Saiteninstrumente Robab, Sarangi und Kamancheh. Ein Highlight des Abends war ein Lied mit den Worten von Molana Rumi sehr einfühlsam und kunstvoll von Zohreh Jooya gesungen, welches den Menschen in Erinnerung ruft, dass sie alle gleich sind, ganz gleich was sie sind und von woher sie kommen.

Es war ein sehr kultiviertes Publikum, auch sehr viele Europäer und Perser. Wir können stolz darauf sein unsere afghanische Kultur so gut vertreten zu sehen. Es war eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kulturvereinen:„Förderung traditioneller afghanischer und persischer Musik“ und „Global Culture Connection“.
27.09.2008

Internationale Konferenz, Wien, 2. - 4. Oktober 2008 [04.09.2008]
'Beiträge von MigrantInnen und Flüchtlingen zur Demokratieentwicklung in Europa – Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Partizipation'
back Übersicht Asylverfahren
Die asylkoordination österreich lädt zu dieser dreitägigen internationalen Konferenz. Ziel der Konferenz ist, Wege zur Verbesserung der Möglichkeiten der politischen Partizipation von Flüchtlingen und MigrantInnen aufzuzeigen. Die Konferenz soll den Austausch und die Zusammenarbeit von politischen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen im Feld der Asyl- und Integrationspolitik und die Entwicklung von Flüchtlingsselbstorganisationen fördern.
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Ausgangspunkt dieser Veranstaltung ist die Vergleichsstudie 'Zivilgesellschaftliche und politische Partizipation von Flüchtlingen und AsylwerberInnen in der EU'.
Die vom BMWF im Rahmen des Programms new orientations for democracy in europe >node< geförderte Studie untersuchte anhand von vier Fallstudien (Österreich, Frankreich, Tschechische Republik, EU-Ebene), wie und unter welchen Bedingungen MigrantInneninteressensvertretungs- und Flüchtlingsorganisationen politische Prozesse in der Europäischen Union und deren Mitgliedsländern mitgestalten können.
Die Präsentation der Studie gibt Anlass, Möglichkeiten und Potenziale der zivilgesellschaftlichen Partizipation von MigrantInnen und Flüchtlingen im Rahmen von Vorträgen, Paneldiskussionen und Workshops zu diskutieren.
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
PROGRAMM
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Ort Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien
17:30 Registrierung
18:00 Begrüßung und Vorstellung des Konferenzprogramms durch Herbert Langthaler (asylkoor- dination österreich)
18:15 Präsentation der europäischen Vergleichsstudie ' Zivilgesellschaftliche Partizipation und Repräsentanz von Flüchtlingen und AsylwerberInnen in der EU' (Herbert Langthaler – Österreich/ EU, Selma Muhic – Tschechien, Karin Sohler – Frankreich/ EU, Helene Trauner – Österreich)
19:30 Kommentar zu den Ergebnissen der Studie und Präsentation von VertreterInnen von Flüchtlingscommunityorganisationen:
Mir Ghousuddin (Afghanischer Kulturverein), Shiva Badihi Nejad Asl (Gesellschaft unabhängiger Iranischer Frauen in Österreich – GIF), Alexis Neuberg (Radio Afrika), Kamdem Mou Poh à Hom (Chiala Afriqas), Khawasch Bisaev (Europäisch-Tschetschenische Gesellschaft)
Moderation: Corinna Milborn (Politikwissenschafterin und Autorin)
20:15 Pause
20:40 Podiumsdiskussion: Strategien und Modelle politischer Partizipation von MigrantInnen und Flüchtlingen mit Simon Inou (M-Media), Anny Knapp (asylkoordination österreich), Alev Korun (Landtagsabgeordnete in Wien), Esayas Berhanu (Betriebsrat), Hüseyin Akmaz (Feykom, Wiener Integrationskonferenz – WIK).
Moderation: Corinna Milborn
Freitag, 3. Oktober 2008
Ort Hotel Altmannsdorf 2, Europasaal, Oswaldgasse 69, 1120 Wien
09:00 Präsentation 1:
Beispiele und Modelle zivilgesellschaftlicher Partizipation von MigrantInnen und Flüchtlingen auf lokaler Ebene – Ezechias Ngendahavo (British Refugee Council), n.n.
10:00 Präsentation 2:
Transnationale Vernetzung und EU-Flüchtlings-Repräsentation am Beispiel ERAD (European Rfugee Advocacy Organisation) – Zemikael Habte-Mariam (ERAD Koordinator), Helen Schwenken (Universität Kassel)
11:00 Pause
11:30 Präsentation 3:
MigrantInneninitiativen in der Entwicklungszusammenarbeit – Chansamone Voravong (FORIM - Forum des Organisations de Solidarité Internationale Issues des Migrations/ Paris), Simon Turner (Danish Institute for International Studies)
12:30 Pause – Lunch
14:00 Einteilung in die Workshops 1, 2 und 3
ca. 15:30
Workshop 1:
Beispiele und Modelle zivilgesellschaftlicher Partizipation von MigrantInnen und Flüchtlingen auf lokaler Ebene. Moderation: Herbert Langthaler und Karin Sohler (asylkoordination österreich)
Workshop 2:
Transnationale Vernetzung und EU-Flüchtlings-Repräsentation am Beispiel ERAD (European Refugee Advocacy Organisation) – Berent Jonker (ECRE - European Council on Refugees and Exiles), Moderation: Selma Muhic Dizdarevic (Karls Universität Prag)
Workshop 3:
MigrantInneninitiativen in der Entwicklungszusammenarbeit. Moderation: August Gächter (ZSI – Zentrum für Soziale Innovation)
Pause
17:00 Präsentation der Zwischenergebnisse aus den Workshops, anschließend Diskussion
Samstag, 4. Oktober 2008
Ort Hotel Altmannsdorf 2, Europasaal, Oswaldgasse 69, 1120 Wien
09:30 Fortsetzung der Workshops
12:00 Präsentation der Arbeitsergebnisse
Diskussion: Perspektiven für die Zukunft
13:00 Ende der Konferenz
ANMELDUNG
ORGANISATION
asylkoordination österreich
Herbert Langthaler, langthaler@asyl.at
In Kooperation mit:
Renner Institut und Grüne Bildungswerkstatt, Chiala` Afriqas – Afrikazentrum Graz, European Refugee Advocacy Organisation – ERAD, European Council on Refugees and Exiles – ECRE, Karls Universität Prag, Vienna Institut for International Dialogue and Cooperation – VIDC, Zentrum für Soziale Innovation – ZSIGefördert durch: BMWF, EU-Europa für Bürgerinnen und Bürger: Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft
Gefördert
durch BMWF und das EU-Programm 'Europa für Bürgerinnen und Bürger: Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft'
Don Bosco Flüchtlingswerk
Jugendwohnheim Abraham
Don Bosco Gasse 14
1230 Wien
tel: 01/662 02 81
tel: 0664/824 36 06
email: abraham@donbosco.at
30.06.2011Informationstreffen afghanischer Mitbürger mit dem österreichischen Integrationsfond (ÖIF)
Der ÖIF hat in Zusammenarbeit mit dem Obmann des Vereins „AKIS - Afghanische Kultur, Integration, Solidarität“ Herrn Ghousuddin Mir das erste Informationstreffen organisiert. In der Einführungsrede des Leiters Dr. Alexander Janda wurde darauf hingewiesen, dass der ÖIF eine sehr aktive Rolle spielen wird um die Punkte des „Nationalen Aktionsplan“ umzusetzen, und so den Migranten helfen wird sich in Österreich einzuleben, sich zu integrieren und im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten sich zu entwickeln und wohl zu fühlen.
Von österreichischer Seite ist es das Ziel aus Migranten vollwertige Staatsbürger zu machen, die einen positiven Beitrag für das Land Österreich leisten. Interessant war zu hören, dass man auf österreichischer Seite zur Einsicht gekommen ist in den letzten 50 Jahren, seit dem Migration in großen Rahmen stattfindet, zu wenig getan zu haben. Sicherlich ist Integration ein Prozess, der von Seiten der Migranten genauso gewollt sein muss, wie es das Gastland oder die Österreicher wollen. Das heißt, dass Integration ein zweiseitiger Prozess ist, der nicht nur viel Verständnis bedarf, sondern auch viel Wissen beider Seiten über den anderen erfordert.
Anschließend gab Herr Rafi Ahmadi, ein gebürtiger Afghane, der ein vorbildliches, ausgezeichnetes Deutsch spricht und Mitarbeiter des ÖIF ist, eine Präsentation der Leistungen und Hilfestellungen des ÖIF. Die präsentierten Punkte sollen hier erläutert werden.
Zielgruppe: Die Zielgruppe des ÖIF sind alle die in Österreich Asyl bekommen haben und diejenigen, deren Asylantrag abgelehnt wurden und trotzdem einen Aufenthalt in Österreich bekommen haben (subsidiar Schutzberechtigte). Des Weiteren hat der ÖIF die Aufgabe der andere Seite, nämlich der österreichischen Gesellschaft bei der Integration von Migranten zu helfen, sie für die Probleme der Migranten zu sensibilisieren und deren Position verstehen zu können.
Ziele: Die Ziele sind Migranten bei der Erlernung der deutschen Sprache zu helfen, ihnen zu helfen eine adäquaten berufliche Tätigkeit zu finden und sie so vorzubereiten, dass sie sich in die Gesellschaft Österreich integrieren zu können. Das österreichische Innenministerium hat „Nationalen Aktionsplan“ erstellt, an dessen Umsetzung das ÖIF eine wichtige Aufgabe hat (näheres ist auf der Homepage des ÖIF unter http://www.integrationsfonds.at/nap nachzulesen)
Individuelle Hilfe: Die Voraussetzung für eine Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache. Vom ÖIF werden Deutschkurse vom ersten Grundwissen des Lesens und Schreibens bis zum Niveau A2 angeboten. Darüber hinaus gibt es auch Kurse für eine Berufsqualifikation auf A2 Niveau. Es werden auch Deutschkurse in den Vorstudienlehrgängen angeboten, die zur Vorbereitung einer Zulassung zum Studium an der einer Hochschule dienen.
Darüber hinaus hilft das ÖIF auch bei individuellen Schülern, um ihnen den Einstieg in ein Fach zu ermöglichen in Form von Lernbetreuung
Ein wichtiger Punkt der individuellen Hilfe sind finanzielle Unterstützung bei vielen Kursen und Kosten, die im Rahmen der beruflichen Integration auftreten, wie Kosten von Berufsausbildungskursen, Nostrifikationskosten, Kosten des Kurses für die Ausbildung zum Staplerführerschein, Übersetzungskosten wichtiger relevanter Dokumente, Schulgeld, und Fremdsprachenkurse, Unterstützung beim Gründen einer Firma
Ganz wichtig ist aber letztendlich die gesellschaftliche Integration. Der ÖIF übernimmt Kosten zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen, Schikursen, Förderkursen, Sprachferien und Mitgliedsbeiträge für öffentliche Sport und Kulturvereine.
Es gibt auch einen Integrationspreis für Sport, wo Preise von insgesamt 13000 € für Sportprojekte bekommen ausgeschrieben sind. Bis 14. Oktober 2011 können Schulen, NGOs, Vereine, Gemeinden sowie Privatpersonen Projekte einreichen. Die Gewinnerprojekte werden mit Geldpreisen für ihr Engagement belohnt. Details bei http://www.integrationsfonds.at/de/betreuung/sportpreis_2011/
Mentoring: Erfahrene Personen der Wirtschaft werden als Mentor (persönlicher Begleiter und Förderer) bei der Integration auf dem Arbeitsmarkt helfen. Das heißt sie helfen konkret Ziele zu formulieren, Ansuchen zu schreiben, Bewerbungsgespräche zu führen und zeigen die Möglichkeiten am Arbeitsmarkt auf, bzw. helfen bei der Suche nach all den notwendigen Informationen, die man haben muss um erfolgreich eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Wirtschaftskammer (WKÖ) und dem Arbeitsmarktservice (AMS) in mehreren Bundesländern umgesetzt. Die Bewerbung kann ab 14. September im Büro des ÖIF eingereicht werden. Beim Treffen (persönlich mit einem Ausweis) mit dem Referenten im Büro des ÖIF werden die Wünsche entgegengenommen und dann wird vom ÖIF ein passender Mentor zugeteilt.
Stipendium zum Studium an einer österreichischen Universität oder Fachhochschule: Seit dem Jahre 2004 wir das Liese Prokop Stipendium 2 Mal jährlich mit monatlich 500€ vergeben. Eine Vergabekommission entscheidet wer ein Stipendium erhält.
Die Bewerbungsfrist ist vom 29. August bis zum 9. September. Die Voraussetzung sind die soziale Bedürftigkeit, Beginn des Studiums vor Vollendung des 30 Lebensjahres (beim Nachbelegen von Studienfächern im Rahmen einer Nostrifikation gibt es keine Altersgrenze). Insgesamt werden 30 Stipendien zu 500 Euro pro Monat vergeben. Die Stipendien laufen für fünf Monate (Oktober bis Februar). Interessierte können sich persönlich oder schriftlich (per Mail oder Fax) beim Integrationszentrum Wien bewerben.
Die Demonstration gegen den geförderten Terror aus Pakistan und Iran in Afghanistan findet am Sonntag den 03.07. um 15 Uhr in der Silbergasse - Haltestelle 38 der Straßenbahn, statt.
Um zahlreiche solidarische Teilnahme für AFGHANISTAN wird gebeten.
Sehr geehrten Damen und Herren!
Liebe Freunde!
Seit langem beobachte ich, wie der pakistanische Geheimdienst unter dem Namen des Heiligen Krieges und des Islams einen indirekten Krieg gegen das afghanische Volk führt.
Sie unterstützen Fundamentalisten und Terroristen, welche in Afghanistan für Tod und Angst sorgen. Die ganze Welt war Zeuge, dass man Bin Laden in Pakistan gefunden hat und dass dieser Hilfe vom pakistanischen Geheimdienst ISI erhalten hat, ist auch kein großes Geheimnis mehr. Natürlich sind wir uns sicher, dass auch der Rest der Terrororganisation Al Kaida sich nur in Pakistan aufhalten kann, einem Land, dass den Terroristen Schutz gewährt.
Wir, die Afghanen wollen am 3.07.11 eine Demonstration gegen in Pakistan ausgebildeten und in Afghanistan eingesetzten Fundamentalisten und Terroristen und der Einmischung Pakistans in Afghanistan vor der pakistanischen Botschaft in Wien in der Silbergasse bei der Station 38 der Straßenbahn, von 15-18 Uhr halten.
Folgende Botschaften wollen wir bei der Demonstration Kund tun.
Wir wollen nur 3 Stunden reden und gehen dann sofort weg. Natürlich wird das von unserer Seite auf eine friedliche Demonstration, d.h. wir wollen nicht den Verkehr behindern oder sonstigen Schaden anrichten.
Aus Angst vor den pakistanischen Agenten haben wir die Polizei informiert, denn auch in Österreich gibt es genug pakistanischer Geheimdienst Agenten.
Ich hoffe auf eine breite Teilnahme gegen Unterstützung und Förderung des Terrors in Afghanistan und auf der ganzen Welt.
Mit freundlichen Grüßen
Ghousuddin Mir
Obmann des Vereins AKIS
+43 699 17 168 648
Dialog über afghanische Migration fördern
Bericht über das Treffen zwischen dem Obmann des Afghanischen Kulturvereins AKIS Herrn Ghousuddin Mir und dem Geschäftsführer des ÖIFs Herrn Alexander Janda zur Thematisierung der Probleme afghanischer Migranten in Österreich

Am Rande einer Infoveranstaltung für den Europäischen Integrationsfonds entwickelte sich zwischen Alexander Janda, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und Herrn Ghousuddin MIR, Obmann des Vereins AKIS (Afghanische Kultur, Integration, Solidarität), ein interessantes Gespräch über afghanische Kultur in Österreich. Bedürfnisse und Anliegen der afghanischen Community in Österreich wurden thematisiert.
Jugendliche unterstützen
Bei einem Folgetermin von Herrn MIR mit Michael Huber-Strasser, Leiter des Integrationszentrums für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, konnten Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem ÖIF und AKIS besprochen werden: Besonderen Bedarf gibt es bei der Unterstützung Jugendlicher mit afghanischem Migrationshintergrund beim Studium, dem Erlernen der deutschen Sprache und in den Bereichen Anerkennung und Nostrifikation von Zeugnissen.
„Die Jugendlichen sind sehr motiviert und wollen Deutsch lernen, studieren und sich in die Gesellschaft integrieren. Dabei kann sie der ÖIF unterstützen“, so Michael Huber-Strasser.
Zusammenarbeit stärken
Huber-Strasser zeigte sich erfreut, dass der Verein AKIS zu seinen Veranstaltungen immer auch Vertreter/innen und Interessierte der österreichischen Gesellschaft einlädt und dabei auf Dialog und Respekt setzt. Probleme wie überqualifizierte Arbeit und Arbeitslosigkeit besonders bei älteren Migrant/innen können so thematisiert werden. Informationen über Fördermöglichkeiten wie das Mentoring-Programm, das Liese Prokop-Stipendium und die vielfältigen Angebote in Habibi, dem Haus der Bildung und beruflichen Integration, werden ausgetauscht.
Demo gegen neues Fremdenrecht
Das ist nicht unser Recht – Der Afghanische Kulturverein AKIS beteiligte sich an der Demonstration am 27.04.2011 gegen das neue Menschenrechtsverletzende Fremdenrecht.
Die Demonstration wurde organisiert von SOS Mitmensch, Asyl in Not, Asylkoordination, Diakonie und anderen Hilfsorganisationen für Flüchtlinge und Migranten.

Über 3000 Menschen sind am Mittwochabend trotz strömenden Regens in Wien auf die Straße gegangen, um gegen ein menschen- und integrationsfeindliches Fremdenrechtspaket zu demonstrieren. Auch der Obmann des Afghanischen Kulturvereins AKIS, Herr Ghousuddin Mir, scheute sich nicht bei dem Unwetter an der Demonstration teilzunehmen.

Die Rednerinnen und Redner bei der Abschlusskundgebung vor dem Parlament waren sich einig: Es ist die Aufgabe des Parlaments, die Menschenrechte zu schützen, und es ist die Pflicht der Abgeordneten gegen Gesetze zu stimmen, die das Recht auf Freiheit, Sicherheit, Menschenwürde und Familienleben gefährden.

"Wir appellieren eindringlich an alle Abgeordneten, nein zu diesem Anti-Menschenschutz- und Anti-Integrationspaket zu sagen. Die Abgeordneten haben das Recht und die Pflicht ein Fremdenrechtspaket zu verhindern, das in weiten Teilen ein Unrechtspaket ist.

Bei einem Ja zu diesem Gesetz droht eine neue Welle an sozialen und menschlichen Härtefällen und es droht insgesamt eine menschenrechtliche Verrohung Österreichs!", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.
Mit freundlichen Grüßen
Ghousuddin Mir
Obmann des Vereins AKIS
+43 699 17 168 648

Mag. Ing. Ernst Schönleitner
„Shab e sheer“ oder „Abend der Poesie“
Unter diesem Motto lud der Kulturverein Afghanistan in Österreich namhafte afghanische Dichterinnen nach Wien zu einem Wettbewerb am 5. August ein.
Da erst kürzlich in Afghanistan für Schiiten das Gesetz verabschiedet wurde, dass Frauen ohne Begleitung ihrer Männer nicht das Haus verlassen dürfen, kam Herr Ghousuddin Mir auf die Idee zu zeigen, dass hier in Europa der intellektuellen Entwicklung der Frauen nichts im Wege steht.
Der Einladung folgten 14 Dichterinnen aus ganz Europa, die einem sehr kulturinteressierten Publikum ihr neustes Werk vorstellten. Es war bewundernswert wie die Afghaninnen Poesie pflegen, die in der afghanischen Kultur im Vergleich zur westlichen Kultur sich eines breiten Interesses erfreut. Ganz nebenbei gesagt, kamen auch alle Eingeladenen ohne ihre Männer und trugen mit großem Selbstbewusstsein und Stolz ihre Gedichte vor.
Von diesem Abend wurde eine Dokumentation gedreht, die demnächst in Afghanistan im Fernsehen gezeigt wird. Herr Mir erhofft sich, dass durch die Präsentation der ganz anderen Rolle der afghanischen Frau in Europa zu nachhaltigem Nachdenken angeregt wird.
Am Rande der Veranstaltung gab es Diskussionsrunden in denen die Frauen über die Entwicklung der Rechtlage in Afghanistan ihre Besorgnis ausdrückten.
Folgende Künstelrinnen nahmen Teil: Malke Said, Najiba Hotaki, Simin Moshref, Khaleda Naizi, Sanam Anbarin, Muzgan Saghar Shafa, Injila Pagai, Azize Enayat, Sahle Wahab Wassel, Nazifa Jaqub Wira, Meherangiz Sahel, Sultana Wahab und Homa Yousfi.(in der Reihenfolge ihres Auftrittes).
Der Vortrag der Gedichte wurde dezent von Sobeir Bachtiar auf der Robab untermalt
Die Moderation machte Friba Atash und für die musikalische Abwechslung sorgten Zohreh Jooya, Zai Isar und Sultan Aziz.
Der bekannte afghanische Sprachwissenschaftler Dr. Latif Nasimi hielt einen sehr vehementen Vortrag über seine Ansichten und die Wichtigkeit der Poesie in der Sprachkultur. Anschließend bewertete er die Gedichte und nannte die Arbeiten von Khaleda Naizi, Sanam Anbarin, Injila Pagai und Friba Atash als besonders bemerkenswert.
Dr. Latif Nasimi hob auch den musikalischen Vortrag von Zohreh Jooya, die zwei Ghazals sang als besonders gelungen hervor.

Bericht von meiner Reise nach Afghanistan

In Afghanistan gibt es seit 30 Jahren Krieg, der das Land vollkommen zerstört hat. Das fast vollkommene Fehlen einer Infrastruktur, kaum Spitäler und Schulen und das Fehlen einer ordnenden Verwaltung lässt kaum auf Besserung hoffen. Alle Hilfsgelder flossen in dunkle Kanäle, notwendige Investitionen wurden nicht getätigt. Die Folgen sind Krüppel, Waisen, Witwen, Obdachlose und Analphabeten. Wer immer an die Macht kam verfolgte eigene Interessen auf Kosten des Volkes. Vor allem mittelalterliche Ansichten und Konservativismus der Stammesführer, die die eigentlichen Herrscher des Landes sind, lässt sie das kaum fassbare Leid der Bevölkerung als normal sehen. Wenn nicht von außen nachhaltige Hilfe kommt ist zu erwarten, dass diese Situation noch für lange Zeit bestehen bleibt. Und so Afghanistan ein Unruheherd und Rekrutierungsland für Fundamentalismus bleiben wird.
Wie jedes Jahr flog ich im Juli 2009 nach Kabul, um meine Familie zu sehen und auch um mit dem Geld, was ich mit der Unterstützung von Freunden sammeln konnte in bescheidenem Rahmen, vor Ort zu helfen.
In den Straßen von Kabul bemerkte ich, dass es zwei Arten armer Leute gab. Die einen bettelten um Essen und Geld, meist alte Leute ohne Angehörige und die anderen Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die für sehr wenig Geld sehr hart arbeiteten. Die ganz kleinen wuschen Autos und putzten Schuhe, die etwas älteren schleppten schwere Säcke mit alten Kleidern oder Büchern, um sie zu verkaufen oder sie zogen schwere Verkaufsstände.
Ich fragte einen, ob er in die Schule gehe und was sein Vater den arbeite. Er meinte, dass sein Vater tot sei und er für seine Mutter und Schwester sorgen müsse und daher nicht in die Schule gehen könne, ich gab ihm etwas Geld.
Dann ein ca. 12 jähriger Junge versuchte vergeblich einen schweren, kaputten Karren, der umgekippt war, wieder aufzustellen. Ich half ihm und fragte ihn, ob er nicht in die Schule gehe und was sein Vater macht. Er sagte, dass er manchmal in die Schule gehe aber in erster Linie mit dieser Arbeit Geld für seine Familie und für seine Schule verdienen muss. Mir ging das sehr zu Herzen und ich gab ihm Geld für seine Familie und extra für Schulsachen.
So vergingen meine Tage auf den Straßen. Immer wenn ich Arme oder hart arbeitende sah, versuchte ich ihnen zu helfen.
Neben dem Haus, in dem ich wohnte, gab es auch viele arme Menschen.
Als ich eines Tages nach Hause ging, begegnete ich einem kahlköpfigen Jungen, der meine Schuhe putzen wollte.

Ich fragte nach seiner Geschichte. Er erzählte, dass sein Vater arbeitslos sei, und dass er wegen der Armut arbeiten müsse und daher die Schule abgebrochen hatte. Ich bot ihm an, Schulsachen für ihn zu kaufen, damit er wieder in die Schule gehen könne, doch er wollte nicht. Ich fragte ihn, ob er, wenn ich ihm genug Geld gebe, nach Hause gehen und lernen würde, was er gerne akzeptierte, also gab ich ihm genug Geld, damit er nach Hause gehen könne, mit dem Versprechen, dass er dafür lernen werde.
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Mein Freund sah, dass ich dem Armen Jungen geholfen habe und erzählte mir von einer allein stehenden Witwe mit 8 Kindern, die von Haus zu Haus geht und für sehr wenig Geld Hausarbeit zu erledigen. Mein Freund erzählte mir, dass sie weinte während sie die Wäsche gewaschen hat. Als seine Frau fragte warum sie weine, erzählte sie, dass ihre Kinder seit Tagen nichts mehr zu Essen haben und hungrig zu Bett gehen müssen.

Als die Frau in den nächsten Tagen kam kaufte ich ihr einen Lebensmittelvorrat, der für ein paar Monate ausreichen sollte.
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Als ich an eines Tages von Kabul nach Hause ging, beobachtete ich eine Gruppe von 6 Kindern, die in der Hitze Sandalen reparierten, Schuhe und Metall putzten. Ich bat alle 6 zu meinem Freund in den Hof und fragte die Kinder, warum sie nicht in der Schule sind und was ihre Väter arbeiten.
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Alle gingen in die Schule bis auf die letzten Tage, da die Familien nicht genug Geld zum Essen hatten. 3 von ihnen hatten noch Väter, die als Lastenträger oder im Steinbruch arbeiteten. Ich gab den Jungs was zum Trinken und Geld. Alle versprachen mir wieder in die
Schule zu gehen.
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Während meiner letzten Tage, besuchte ich arme Familien, denen ich schon bei meinen letzten Reisen geholfen hatte. Unter ihnen waren zwei zuckerkranke Frauen, die alleine lebten. Ich gab ihnen Geld für Medikamente und Essen.
An einem sehr heißen Tag sah aus dem Fenster. Es war niemand auf der Straße bis auf einen alten Mann, der mit einem Eimer herumging.
Ich fragte ihn was er arbeite und wie viele Kinder er habe.
Er erzählte, dass er Autos wasche um Geld für seine 7 Kinder aufzubringen. Er war sehr stolz, dass alle seine Kinder zur Schule gehen. Er habe kein eigenes zu Hause und müsse zur Miete wohnen, ist aber mit der Miete weit im Rückstand. Ich gab ihm Geld für die Miete und seinem Sohn gab ich auch noch extra Geld für Schulsachen.
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Auch die Mädchenschule „Bibi Sarwari Sangari“ , unterstütze ich seit Jahren. Es fehlt an allem, es gibt kaum Sessel und Tische. Der Unterricht wird für viele Kinder sogar im Winter in Zelten abgehalten. Ich spendete Geld für Hefte und Bleistifte.
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Mehr Fotos zu Hilfe in Afghanistan 2009 in der Galerie
06.10.2008

Dr. Kurt Stürzenbecher, Landtagsabgeordneter des Gemeinderates der Stadt Wien und SPÖ- Politiker folgte am 21.09.08 eine Einladung des Vereins Afghanische Kultur in Österreich, um mit den in Wien lebenden Afghanen über Integration, kultureller Vielfalt und innenpolitische Aspekte der Immigration zu sprechen. G. Mir, Obmann des Vereins, begrüßte den Landtagsabgeordneten sowie Herrn Ing. Heinz Lehner, Bezirksvorsteher für den 21. Bezirk und andere SPÖ- Mitglieder zu dieser Besprechung. Er bat Dipl.- Ing .Mohsenzada Omar in Vertretung der anwesenden Afghanen einige Probleme des alltäglichem Leben afghanischer Flüchtlingen und Immigranten in Österreich zu erklären. Es ging allgemein um das Asylverfahren, besonders lange Wartezeiten der Bearbeitung der Anträge, sowie die Ausweglosigkeit jener Asylbewerber, die zwar nach §15 ein Bleiberecht, aber keine soziale Unterstützung wie Kinderbeihilfe oder sonstiges erhalten. Probleme der Arbeits- und Wohnungssuche, Alterspensionen, Staatsbürgerschaft und einige andere Themen kamen ebenfalls zum Ausdruck.
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Mohsenzada unterstrich die Bereitschaft afghanischer Immigranten zu Integration und ein aktives Zusammenleben. Einige afghanische Flüchtlinge erörterten selbst ihre Lage und machten die Behörden auf ihre Probleme aufmerksam. Dr. Stürzenbecher begrüßte die Initiative zu diesem Meinungsaustausch und versicherte seine Unterstützung für allseitige Integration der Afghanen in Österreich. Ing. Lehner bedankte sich für die Zusammenarbeit mit dem Verein Afghanische Kultur in Österreich besonders mit seinem Obmann, G. Mir
Die wissenschaftliche Konferenz fand mit dem Titel „Warum Krieg in Afghanistan?“ in der Stadt Salzburg statt. Diese Konferenz wurde von dem afghanischen Kulturverein und dem Verein „Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen in Europa“ organisiert.
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Dieses Projekt, dass sechs Monate zuvor in Zusammenarbeit mit den Schülern der Rudolf Haschtin Schule begonnen wurde, wurde am 3. Juli 08 als wissenschaftliche Konferenz entwickelt.
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Die Schüler waren in vier Gruppen aktiv und ihre Aktivitäten wurden durch Experten analysiert, die Ursachen für die Unruhe bekannt gegeben und in unten genannten Punkten aufgelistet:
- Die derzeitige Situation der Frauen in Afghanistan und die Verbesserungsmöglichkeiten in diesem Land wurden durch Neda Afschar Mitglied und Aktivistin bei der Frauen- und Jugend- Abteilung des Vereines „Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen in Europa“ und dem Verein „Afghanische Kultur in Österreich“ analysiert.
- Die Rolle der Hilfskräfte u.a. Jugend wurde durch Anna Huber von der Friedensorganisation in Salzburg durchdiskutiert.
- Die Überprüfung der Kriegsgründe in Afghanistan wurde durch Andreas Sumekh von der Friedensorganisation in Salzburg durchgeführt.
- Der Obmann des Vereins “Afghanische Kultur“ und Ghoseldin Mir der Obmann des Vereins „Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen“ berichteten über den jetzigen Zustand in Afghanistan, die Situation der Emigranten, Frauen, Jugend und die schützenden Friedenskräfte Isaf.
Die Konferenz begann um ca. 13.00 und dauerte bis 23.00
In dieser Konferenz zeigten die Schüler Filme, die sie während ihrer sechs- monatigen Aktivitäten ausgewählt haben.
Nach der Schilderung der Probleme in Afghanistan wurden die Salzburger um Hilfe gebeten.
Um die Schulen in Kabul zu unterstützen, wurden weiße Hemden mit der Landkarte von Afghanistan und den Worten „Warum Krieg?“ angeboten.
In der Pause gab es ein afghanisches Buffet und eine Ausstellung schöner Stoffe, Tanz und afghanische Musik, die die Anwesenden begeisterten.
Anschließend wurden Fragen des Publikums von den verantwortlichen Personen beantwortet.
Am Ende der Konferenz fasste Ghoseldin Mir das ganze Programm zusammen:
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Sehr geehrte Damen und Herren! liebe Anwesenden!
Bezüglich Ihrer Bemühungen um eine Befriedung Afghanistans bedanke ich mich recht herzlich und möchte Sie auf einen Punkt aufmerksam machen. Solange es in der afghanischen Regierung Abgeordnete gibt, die nicht den Willen des Volkes vertreten, von den Nachbarländer beeinflusst werden und solange die Weltbevölkerung kein Mietleid mit dem afghanischen Volk hat, wird es nicht möglich sein, Ruhe und Frieden in Afghanistan herzustellen.
Die Nachbarländer nützen die Armut der Afghanen aus. Sie und die mächtigen Kräfte verfolgen ihre Unheil bringenden Ziele unter den Namen der Religion und Scheindemokratie.
Wenn sie ehrliches Mitgefühl zeigen, wird mit der Hilfe des Gottes in kürzester Zeit der Kriegzustand in Afghanistan beendet sein.
Unsere Veranstaltungen in Mai, Juni und Juli
Der Verein der Solidarität mit den afghanischen Flüchtlingen in Europa und der afghanische Kulturverein in Österreich freuen sich auf die Zusammenarbeit mit IKF (Integrations-Kreis Floridsdorf) und der Unterstützung von MA7 und MA17
1)
3. Mai: Kulturveranstaltung „Muttertag“ mit afghanischen und indischen Künstlern
Wo: 1230 Wien, Liesingerplatz 3, Haus der Begegnung
Wann: 18.00 - 24.00
2)

10. Mai: Internationales Fußballturnier für Jugendliche, welches „Jame Esteqlal“ und Frieden heißt
Wo: 1210 Wien, Hopfengasse
Wann: 10.00 - 19.00
3)

20. Mai: Dokumentarfilm „Poesie und Dichtkunst über den großen gelehrten Maulana“
Wo: Schererstraße 4, 1210 Wien
Wann: um 18.00
4)

20. Juni: Wasserweltfest zusammen mit 15 anderen Vereinen in Wien
Wo: 1050 Wien
5)
3. Juli: Schlusstreffen aller beteiligten SchülerInnen
Wo: Rudolf Steinerschule Waldorfstr. 11, Salzburg
Plan:
13.00: Begrüßung13:30– 16.00: Workshops nach Wahl:
1. Workshop:
Die Situation von Frauen in Afghanistan mit Neda Afschar, Wien.
2. Workshop:
Meine Bilder von Afghanistan. Vorurteile-Feindbilder-Stereotypen mit Vera Brandner, Wien
3. Workshop:
Helfen in Afghanistan? Die Situation der NGO und SoldatInnen in Afghanistan mit Anna Huber, Salzburg
4. Workshop:
Medienberichterstattung aus Afghanistan mit Andreas Zumach, Genf
16.00-18:00: afghanisches Buffet, Tanz und Musik
Tanz von Mandana, afghanische Tänzerin.
Musik von „Musike Afghani“, Afghanische Musikgruppe des Afghanischen Kulturvereins in Wien.
18:00: Präsentation der Arbeiten zu „WhyWar.at“ - Afghanistan
ab 19.30: Podiumsdiskussion mit den Workshop-LeiterInnen
Infos zu den Workshops
1. Workshop:
Die Situation von Frauen in Afghanistan mit Neda Afschar, Wien.
Inhalt:
Berichte zur Situation der afghanischen Frauen zu der Zeit, als die Taliban in Afghanistan an der Macht waren, als auch zur aktuellen Situation.
Ein weiterer Teil des Workshops widmet sich der Fragestellung „Afghanische Frauen in Europa – endlich Freiheit?“ und den „neuen“ Problemen denen Frauen mit afghanischem Hintergrund in Europa gegenüberstehen.
Durch die enge Verbindung des Themas mit der Biographie der Workshopleiterin gewährt der Workshop einen persönlichen und tiefen Einblick in das Leben afghanischer Frauen.
2. Workshop:
Meine Bilder von Afghanistan. Vorurteile-Feindbilder-Stereotypen mit Vera Brandner, Wien.
Frau Vera Brandner ist Geschäftsführerin von ipsum, ein interkultureller Kunstverein, der mit verschiedenen Ausdrucksmitteln arbeitet (Kameras, Aufnahmegeräte, Bewegungsinstrumente). Schwerpunktregion: Afghanistan.
Inhalt:
Afghanistan wird hierzulande meist automatisch mit Krieg, Unterdrückung von Frauen und islamischem Fundamentalismus in Verbindung gebracht. Kaum ein/e ÖsterreicherIn hat sich in einem anderen Zusammenhang mit dem Land, in dem seit über 25 Jahren Krieg herrscht, beschäftigt.
Die afghanische Lebenswelt wird durch Kriegs- und Krisenjournalismus verzerrt dargestellt. Die Multiplikation dieser Themen durch Massenmedien erzeugt bei uns ein einseitiges Bild afghanischer Realität. Der Workshop steuert dem entgegen, indem Arbeiten Betroffener für sich selbst sprechen und persönliche Realitäten schildern. Dadurch wird die notwendige Differenzierung und das Erkennen von Stereotypen und Vorurteilen forciert.
3. Workshop:
Helfen in Afghanistan? Die Situation der NGO und SoldatInnen in Afghanistan mit Anna Huber, Salzburg.
Anna Huber ist Mitarbeiterin der „Welthungerhilfe Deutschland“. Die Welthungerhilfe ist seit 1992 in Afghanistan. Der Schwerpunkt der Projekte verlagert sich in den letzten Jahren von Nothilfeprojekten zu langfristigen Projekten der ländlichen Entwicklung. Anna Huber war in den Jahren 2004 und 2005 für jeweils drei Monate als Programmassistentin und danach bis Juli 2006 als Programmkoordinatorin eines Programms, bei dem es um den Aufbau von Zivilgesellschaft und ländlicher Infrastruktur geht, in Kabul, Afghanistan.
Inhalt:
Eine große Schwierigkeit in einem unsicheren Umfeld wie Afghanistan ist es, nachhaltige Wirkungen von Projekten zu erzielen. Ein Schwerpunkt des Workshops liegt in der Frage „Wo kommt Hilfe an?“. Damit ist die Verteilung der Ressourcen, die in den Aufbau Afghanistans fließen gemeint, und Probleme, die hier bestehen. Eine weiterer Teil des Workshops liegt in der Analyse der Rollen der Militärs und Hilfsorganisationen in Afghanistan und der Situation zwischen Militär und Hilfsorganisation. Der dritter Schwerpunkt bezieht sich auf die persönliche Motivation der Workshopleiterin, in einem Land mit fremder Kultur und instabiler Sicherheitslage wie Afghanistan vor Ort Hilfe zu leisten und den damit verbundenen Erfahrungen.
4. Workshop:
Medienberichterstattung aus Afghanistan mit Andreas Zumach, Genf.
Herr Andreas Zumach ist Internationaler Korrespondent der Berliner „tageszeitung“ und anderer internationaler Rundfunk- und Fernsehanstalten bei der UNO in Genf. Buchautor: „Die kommenden Kriege. Ressourcen, Menschenrechte, Machtgewinn – Präventivkrieg als Dauerzustand?“ und „Irak – Chronik eines gewollten Krieges“
Inhalt:
Unsere Informationen über den Krieg in Afghanistan haben wir nahezu ausschließlich über mediale Vermittlung. Wie arbeiten Journalisten in Kriegsgebieten? Wie kommen sie zu ihren Informationen? Welchen zeitlichen bzw. redaktionellen Zwängen sind sie unterworfen? Wie gehen Sie mit Sicherheitsrisiken um? Wie setzen sie Bilder und Texte ein?
Welche Möglichkeiten haben wir, Informationen objektiv zu bewerten und Manipulationen zu erkennen und zu hinterfragen.
Info zu den Afghanischen Künstlern:
Die Künstlerin Mandana Alavi Kia
Sie hat in ihrem künstlerischen Schaffen den traditionellen Ansatz persischer Kunst aufgegriffen und verbindet ihn mit den verschiedensten Stilen und Richtungen zu einem Gesamtkunstwerk, wobei es ihr um den Ausdruck des Ganzheitlichen geht.
Aufgrund ihrer Herkunft, mütterlicherseits deutsch und väterlicherseits persisch, sieht sie ihre Aufgabe darin, durch ihre Zugehörigkeit zu zwei verschiedenen und daraus resultierend sehr konträren Kulturen eine personifizierte Brücke zwischen Orient und Okzident zu bilden. Der persische „Derwischtanz“, welcher sich primär durch den Ausdruck von Gefühl auszeichnet, verbindet sich mit Elementen aus dem Ballet und dem modernen Ausdruckstanz, zusätzlich fließen afrikanische und indische Muster in die Produktionen mit ein.
Musike Afghani:
Zu der Talibanzeit war jegliches Vergnügen, darunter auch die Musik, verboten. Viele AfghanInnen sind dieser Leidenschaft deshalb umso intensiver in anderen Ländern nachgegangen. Der Afghanische Kulturverein Wien (www.akis-eu.com) bietet seinen Mitgliedern seit 10 Jahren Probemöglichkeiten und unterstützt afghanische MusikerInnen in ihrer Verwirklichung.
Die vierköpfige Band bringt mit Gesang und den Instrumenten Tabla, Keyboard und Harmonika eine Mischung aus traditioneller afghanischer Musik und moderner Musik.
04.04.2008
Sehr geehrte Damen und Herren !
Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit dem afghanischen Kulturverein und dem Alevitischen Kulturverein, einen Film über den Mystiker Dschalalad-Din Mohammed Balkhi Rumi präsentieren zu können.
Houchang und sein Sohn Dariusch Allahyari schufen mit der Dokumentation über den Mystiker Dschalalad-Din Mohammed Rumi, geb. 1207 in Balkh, Afghanistan, gestorben 1273 in Konya, Türkei, ein optisch eindrucksvolles Bild von den schönen Seiten der islamischen Geistigkeit.
Auf den Spuren eines Bosniers, der zu Rumis Mausoleum nach Konya pilgert, kommt der Film auch zu überraschenden Begegnungen mit italienischen und deutschen Anhängern.
Frauen mit und ohne Schleier sowie Burgschauspielerin Bibiana Zeller als Rezitatorin geben eindrucksvolle Einblicke in die zeitlos schöne Lyrik des persischen Klassikers.
Tanzende Derwische am Meer oder esoterische New Yorker sind Augenfutter.
Karl Markovics als Erzähler zuzuhören, ist ein pures Vergnügen.
Zum Schluss steht Herr Dipl. Ing. Mohamed Omar Mohsenzada, der Schriftführer des afghanischen Kulturvereins ist, für Ihre Fragen zur Verfügung.
Wann: 20.05.2008 um 18:00 Uhr
Wo: Wien 21, Schererstrasse 4
Kontakt: Frau Dagmar Exl-Biedermann 01/ 4000-21114,
Herr Mir Ghousuddin 0699/11067754 und Herr Sari Riza 0676/3872301
31.03.2008
Bricht :Hasib.Gh.Mir
22. März 08 Nourozfest!

Die Ränge waren voll besetzt! Ausverkauf bereits 1 Woche vor dem Konzert! Viele Jugendliche die noch kein Asyl haben, wurden vom afghanischen Kulturverein eingeladen!
Vor dem Eingang Riesengetümmel. Wer noch ein Ticket bekommen konnte, bekam einen Stehplatz. Wer kein Ticket bekam schmuggelte sich irgendwie hinein.
Kaum eine andere Stimmung als Zufriedenheit und kaum eine andere Miene als ein lächeln war zu sehen.

Einführung:
Der Präsident des afghanischen Kulturvereins Ghousuddin Mir hielt eine kurze Begrüßungsrede, worin er seine Gäste Willkommen heißt und sich herzlichste bei MA7, bei den Grünen und bei dem Bezirksvorsteher für deren Unterstützung bedankt.
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Anschließend ruft er den Bezirksvorsteher Heinz Lehner persönlich auf die Bühne, welcher den Gästen auf „Dari“ alles Gute zum Nauroz wünschte und ebenfalls eine kurze Unterhaltsame Rede hielt.
Daraufhin erfreute uns Herr Zarif mit einen Gedicht über Nauroz auf Pashto.
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Nun Begrüßten unsere 2 Jungen Moderatoren Abdullah und Munir den sehnsüchtig
erwarteten Sänger Ahmad Reshad und seine Bandmitglieder Rashed Atash und Jawed Fedaie.
Ahmed Reshad erwies sich wahrlich als einen sehr talentierten, charmanten und äußerst amüsanten Künstler, der mit seiner kurzen Rede nicht nur das Publikum erheiterte sondern auch ihre Herzen gewann.

Nun ging es richtig los. Herr Ahmed Reshad legte sogleich mit einer Flotten afghanischen Musik los.
Die Jugendlichen machten es deutlich:„Wir sind nicht zum sitzen gekommen.“
Gleich sprangen viele Jugendliche von ihren Plätzen und schwingen das Tanzbein. Wer keinen Platz zum Tanzen hatte, tanzte einfach im Sitzen.
Nicht nur flotte afghanische Musik sondern auch traditionelle Volksmusik und Indische Musik wurden vom sehr umworbenen Künstler Ahmed Reshad dargeboten.
Pause:
Nach einer sehr Unterhaltsamen ersten Hälfte folgte nun eine kurze Pause.
In dieser Zeit konnten unsere Gäste das Angebot unseres Buffets (unter anderem Sambosa und frischer Döner vom Spies,…) ausnutzen und Tombolalose für die Ziehung erwerben.
2. Hälfte:
Die 2. Hälfte begrüßte Frau Mandana mit eines von ihren schönen Derwischtänzen. Worauf Indischer Tanz von Frau Bandara folgte.
Nun erfolgte eine Tombola Auslosung.
Zu gewinne gab es:
Die Fotos der Gewinner und der Gäste, welche die Geschenke überreicht haben wie auch Fotos zum Fest, finden sie auf unserer Homepage:
http://www.akis-eu.com unter Galerie, Nauroz 2008!
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Nach dieser Auslosung gab es wieder Musik von Herr Ahmed Reshad.
Unser Jugendreporter konnte nur positive Meinungen über diese Veranstaltung sammeln u.a. „Der Eintrittspreis hat sich gelohnt!“
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Der Frühling steht vor der Tür.
Seit über 2500 Jahren ist es in mittelasiatischen Ländern wie Afghanistan, Iran, Tadschikistan, bei den Kurden usw. Tradition am 21.März den Frühling mit einem Fest zu begrüßen.
Für die Afghanen ist das Nauroz in Afghanistan etwas Besonderes. Man feiert „mele gole sorkh“(Fest der Roten Blumen) in Jande Bala in Mazare Scharif. Eine Woche später in Djalalabad „gule narenj“ (Fest der Orangen Blumen). Die Verlobten bringen Geschenke für die Familie und den Frauen. „haft sin“ 7 verschiedene Fruchtarten werden in Wasser gelegt und am nächsten tag gegessen, u.v.m.
Die Taliban hatten dieses Fest verboten in Afghanistan, aber der afghanische Kulturverein in Österreich organisierte jedes Jahr dieses Fest.
Auch heuer feiert der afghanische Kulturverein dieses Fest im Sinne einer Multikulturellen Veranstaltung.
Viele Afghanen sind zwar glücklich in Österreich, haben jedoch Heimweh und befürchten, dass ihre Kinder die Traditionen ihres Landes vergessen.
Jugendliche ob allein oder in Begleitung wollen zu afghanischer Musik tanzen und mit ihren Freunden Spaß haben.
Österreichische Freunde wollen einmal sehen wie die Afghanen ihr Neujahr feiern.
Dieses Fest ist extra für euch organisiert.
Viele Landsleute, die Musik, die Tänze, der Tee geben eine Atmosphäre der Heimat wieder.
Bei dieser afghanischen Musik kann kein Jugendlicher ruhig sitzen bleiben.
Interkultureller Dialog ist garantiert durch die offenenherzigen und gastfreundlichen Afghanen.
Wir feiern mit afghanischer Musik und iranischen und indischen Tanz. Außerdem gibt es eine Tombola Auslosung ( zu gewinnen gibt es u.a. einen Fernseher)
Ich bitte alle die an diesem Fest Teilnehmen wollen, schnell Karten zu reservieren.
Kommen Sie und feiern Sie das Neue Jahr gemeinsam mit den Afghanen.
Multikulturelles Fest mit afghanische und iranisch Musik, Tanz, und Tombolla (3 Tepische, 1 Fenseher und 10 andere Überaschungen)
Mit: Rashid Atash und Jawad Fadai und und vielen anderen Künstlern
Wo: 1210 WIEN, KÜRSCHNERGASSE 9
(Anreise, Stadtplan)
Beginn: 18:30
Flyer: PDF
Ihr Gastgeber
Mir Ghousuddin
clip von reshad feroz concert

1. FrauenFilmTage 2008: Mädchen am Ball, 8. März 2008, 17:30 Uhr, Top-Kino, 1060 Wien, Rahlgasse 1, mit anschließender Podiumsdiskussion
2. Kavlak und Korkmaz bei der Interkulturellen Woche in der Lugner City, 1150 Wien
3. Großes FairPlay-Interview auf fm5.at
1. FrauenFilmTage 2008: Mädchen am Ball, 8. März 2008, 17:30 Uhr, Top-Kino, 1060 Wien, Rahlgasse 1,
mit anschließender Podiumsdiskussion
Sie trainieren zweimal die Woche, und fast jedes Wochenende spielen sie Fußball: 23 Mädchen aus Berlin Kreuzberg vom BSC-Agrispor – der einzigen türkischen Frauen-Fußballmannschaft Europas.
Anfangs war es schwer für die Mädchen, die Erlaubnis der Eltern zu bekommen: Fußball statt im Haushalt zu helfen. Stunden, bei Auswärtsspielen auch Tage, ohne Familienkontrolle.
Mädchen am Ball ist nicht nur das Porträt einer Frauen-Fußballmannschaft, sondern auch einer Mädchenclique, die ständig mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen hat und zwischen Familie, türkischer Kultur, Moralvorstellungen und ihren eigenen Wünschen hin und her gerissen ist.
Mädchen am Ball – Girls on the Pitch
von Aysun Bademsoy
Deutschland 1995, 45 min., Dokumentarfilm, DVD, Farbe, DF
Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema
„Frauenfußball und Interkulturalität”
Am Podium:
* Aysun Bademsoy – Regisseurin
* Barbara Liegl – ZARA-Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
* Mustafa Iscel – Obmann des Sport- und Kulturvereins Etsan
* Moderation: Heidi Thaler – vidc
2. Kavlak und Korkmaz bei der Interkulturellen Woche in der Lugner City, 1150 Wien
Seit acht Jahren werden die Interkulturellen Wochen in der Lugner City in Wien von Turklook veranstaltet, einer Wiener Werbe- und Medienagentur. 2008 ist nicht nur das Jahr der EURO, sondern auch Jahr des interkulturellen Dialogs. Bei der Veranstaltung in Wien ist es ein Anliegen, den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen zu betonen und dabei besonders auf die positive Rolle des Fußballs aufmerksam zu machen.
Heute ab 17 Uhr diskutieren in der Lugner City unter der Leitung von KURIER-Sportchef Jürgen Preusser unter anderem: Veli Kavlak und Ümit Korkmaz, Profi-Fußballer von Rapid Wien, Zahra Demir, in Wien geborene Fußballerin von DSV Wien04 und Michael Fanizadeh von FairPlay-vidc.
3. Großes FairPlay-Interview auf fm5.at
Thomas Hutterer vom Onlinemagazin fm5.at führte ein langes Interview mit FairPlay-Mitarbeiter Kurt Wachter über die Aktivitäten von FairPlay-vidc während der UEFA EURO 2008TM in Österreich und der Schweiz, Rassismus und Homophobie im Fußball, FARE Aktionswochen und Spieler, die sich für den Kampf gegen Rassismus einsetzen. mehr auf fm5.at
Ein multikulturelles Fest![]()
Mit afghanischen, arabischen, iranischen und indischen Künstlern
Wann: am 29.12.07 um 18.30
Wo: in der Kürschnergasse 9
Haus der Begegnung, 1210 Wien
Verkehrs Verbindung: mit u1 Richtung Leopoldau bis Großfeldsiedlung
Flyer PDF
Nach oben
15.10.07
Workshop in Hamburg zum Thema:
„Genug mit der Gewalt gegen die Frauen in Europa“

Afghanischer Kulturverein in Österreich hat zusammen mit den afghanischen Frauen in Hamburg ein „Seminar“, unter den Namen „Genug mit der Gewalt gegen die Frauen in Europa“, organisiert.
Bei dieser Zusammenkunft haben
| Herr Ghousuddin Mir, Frau Simmin Mosshref und Frau Hani Abbasi | aus Wien |
| Frau Zargune Pazwak | Berlin |
| Frau Malali und Frau Dr. Mahbub | aus München |
| Frau Zargune Karger | London |
| Frau Daneshe | Dänemark |
| Frau Sekandri | Norwegen |
| Frau Najibe Hotaki, Frau Aspartak Shamal, Frau Masudi, Frau Zaman, Frau Parwana, Herr Orosgani , Herr Qadri, Herr Spartak, Herr Sabri und Herr Khushal |
Hamburg |
| Frau Jamile | Bon |
| Frau Shafiqa | Holland |
| Frau Wali Saidi | Schweden |
| Frau Shafiqa Barz | Belgien |
| Frau Masoud Zamani von der Linken Partei | Hamburg |
| über die Frauenrechte und über die Gewalt gegen Frauen gesprochen. | |
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Während der Dauer des Workshops von 19 Stunden wurden verschiedene Vorträge über dieses Thema referiert, welche die Teilnehmer über Gewalt gegen Frauen in Europa informiert und ebenso verschiedene Vorschläge und Wege aus der Gewalt aufgezeigt und erläutert haben.
Um besser über dieses Thema aufzuklären wurde primär der Vorschlag gemacht solche Seminare und Workshops Europaweit, mit Solidarität aller Frauenvereine zu organisieren.
Zum Schluss haben sich alle Teilnehmer bei Frau Abbasi, Frau Moshraf, Frau Najibe Hotaki, Frau Espartak und besonders beim Präsident des afghanischen Kulturvereins Herrn Mir für seine Unterstützung bedankt.
Afghanischer Kulturverein Österreichs
Frau Abbasi
15.10.07
„Genug mit der Gewalt“

Die „Organisation afghanischer Frauen in Deutschland“ (OAFD) und der „Kulturvereins Afghanistans in Österreich“ (AKVÖ) informiert alle afghanische Frauen, Akademiker und Fachleute dass diese beiden Organisationen es sich zum Ziel gesetzt haben europaweit Gemeinschaftsaktionen für kulturelle und gesellschaftliche Verbesserungen zu setzen. Das Ziel ist es eine gemeinsame Denkweise der afghanischen Frauen im Ausland gegen Diskriminierung und Gewalt zu schaffen
Seminar zum Thema „Genug mit der Gewalt“

Am 27 und 28 Oktober findet ein internationales Seminar mit Vertretern afghanischer und europäischer Frauenverbände aus England, Norwegen, Frankreich, Dänemark, Schweden, Belgien, Holland, Schweiz, Österreich und Deutschland statt und Hamburg und alle persische Frauenorganisationen nehmen teil.
Interessierte sollen ihre Ideen, Vorschläge und Meinungen über www.kanune.afghan.com einbringen
Najibe Hotaki Ghousudden Mir
(Präsidentin des OAFD) (Präsident des AKVÖ)
Wir hoffen auf ihre Unterstützung für dieses Projekt und viel Erfolg
21.07.07
Jahrestag Maulana
Der Verein „Afghanische Kultur in Österreich“ beehrt sich wie zahlreiche Institutionen in der ganzen Welt den 800. Jahrestag Maulanas zum Anlass zu nehmen, um an ihn zu gedenken. Hiermit wollen wir auf sehr reichen Gedankengut Maulanas zurückgreifen, um den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und Menschen zu verstärken.
Wir sind der Meinung, dass sich in unserer globalisierten Welt die bestehenden Gruben zwischen verschiedenen Kulturen am besten überwinden lassen, wenn wir bewusst „Toleranz“ und „Miteinander“ besonders unterstreichen.
In diesem Sinne veranstalten wir am 25. August 2007 ein Seminar, wo einige Redner aus dem In- und Ausland verschiedene Aspekte über die Lehre Maulanas und seiner Persönlichkeit erörtern.
Wir freuen uns, Sie herzlichste zu dieser Veranstaltung einzuladen.
In der Hoffnung mit Ihrer Teilnahme rechnen zu können, bedanken wir uns im Voraus.
Hochachtungsvoll
Präsident des afghanischen
Kulturvereins in Österreich
Ghousuddin Mir
P.S: Bitte melden Sie sich wegen der Reservierung bis zum 18. August bei uns.
www.akis-eu.com
mir.ghousudden@chello.at / 004369911067754
16.05.2007
Ein kurzer Bericht über die Reise von Herr Mir
Herr Mir berichtet über seine Erlebnisse in Kabul von seiner Reise nach Kabul, die er mit dem Verein „Solidarität mit den afghanischen Flüchtlinge“ gemacht hat.
Nur durch die Unterstützungen seiner Freunde war es möglich, dass er persönlich nach Kabul fliegen konnte.
An der Situation in Kabul hat sich gar nichts geändert. Nach wie vor herrscht wenig Sicherheit und die Armut hat sich generell erhöht. Die Straßen sind sehr schmutzig, die Stadtverwaltung kümmert sich kaum um die Sauberkeit. Von den Spenden, die weltweit gesammelt werden, ist überhaupt nichts zu sehen. Es wird alles von der Stadt und Regierung untereinander aufgeteilt. Es gibt also immer noch kein System und keine Ordnung in Afghanistan.
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Nur wenn man so wie er persönlich unterstützt kommt das Geld zu den Menschen
Er hat im Kheir Khana die öffentliche Hauptschule namens „Bibi Sarwari Sangari“ besucht. Die Kinder wurden ohne Zelte, unter der prallen Sonne unterrichtet. Mit seiner Unterstützung wurde Material gekauft. und den Kindern ein Dach aus Metall gebaut. Als Dank hat von der Direktorin eine „Urkunde“ erhalten.
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Einige Familien, die überhaupt kein Einkommen hatten bekamen von ihm das in Wien gesammelte Bargeld.
Doch das alles reicht leider nicht aus, wenn die Armut in einem Land sehr groß und die Regierung sehr schwach ist.
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Herr Mir gab Interviews mit drei afghanischen Fernsehkanälen „Ariana Afghanistan“, „Tolo TV“ und der internationale afghanische Kanal „ Lemmer“. Die Aktivitäten des „afghanischen Kulturverein in Österreich“ und des Vereines „Solidarität mit afghanische Flüchtlinge“ wurden sehr gewürdigt und fanden bei den Zuhörern ein großes Echo.
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Im Namen der afghanische Kulturverein hat er versprochen, dass er bis zum nächsten Frühling 1000 stk. Nehal spenden wird
Neujahrsfest
Ein großes Solidaritätsfest in Europa
Eröffnung des Koordinationsrates- afghanischer Sozialorganisationen in Europa.
(Gesellschaft der Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen in Europa)
Ort: Wien, Österreich
Datum: 17. u. 18. März 2007-01-30
Anlässlich der afghanischen Neujahrsfeier (Nauroz – 1387), wurde eine gemeinsame Sitzung afghanischer Kultur – und Sozialorganisationen in Österreich, unter der Leitung von Herr Ghousuddin Mir, Obmann des Vereins AK in Österreich und der Solidarität mit afghanischen Flüchtlingen, in Europa am 20.01.07 in Wien einberufen. Am Anfang dieser Besprechung begrüßte G. Mir die Teilnehmer und freute sich über die Absicht der afghanischen Vereine, diese großartige Feier miteinander zu gestalten. Zahlreiche Kulturvereine, sowie afghanische Wissenschaftler, Dichter, Schriftsteller, Musiker, Schauspieler und Intellektuelle in Europa sind herzlich, zum Naurouzfest in Wien, eingeladen. G. Mir bedankte sich für den aktiven Beitrag einiger Vereine zur Gründung des Europäischen Rates der Exilafghanen – Besonderer Dank galt
Herrn Wafa Sedig - Erster Stellvertreter des afghanischen Dachverbandes in Niederlande
Frau Hofakie Nadjiba – Vorsitzende des afghanischen Frauenrates in Hamburg
Herrn Fahal Tadj M. – Leiter der afghanischen Kulturgesellschaft in Steiermark –Österreich
Herrn Nassim Sahar – Stellvertreter afghanischer Gesellschaft in Schweden.
G. Mir freute war sehr über die einsatzfreudigen Menschen, welche ihm zur Seite stehen, erfreut. Fahal T. M. begrüßte diese Initiative und fügte hinzu, dass wir uns bemühen werden, die erforderliche Maßnahme zu verwirklichen, damit die Allkonferenz des Solidaritätsrates der afghanischen Flüchtlinge in Europa einberufen wird und dass dieser Schritt zweifelsohne die Einheit und den Zusammenhalt der Afghanen aus dem Ausland verstärken würde. Am Ende dieser Besprechung war Herr Ghafar Adjesjar (Vorsitzender der afghanischen Kulturgesellschaft in Linz) mit den Äußerungen von Herrn Mir und Herrn Fahal einverstanden. Er versicherte seine volle Unterstützung.
Hiermit laden wir alle kulturellen Institutionen, Vereine, Komitees, Soziale Organisationen sowie einzelne Kulturschaffende, Künstler, Poeten, Schriftsteller, …. ein.
Besonders die Frauen und die Jugend suchen wir auf, aktiv an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Bitte schicken Sie uns Ihre Vorschläge und Anregungen per E-Mail. Informieren Sie uns über Ihre Ideen, zur Verbesserung unseres Programms. Unterstützten Sie uns, um die Solidarität mit den afghanischen Flüchtlingen zu stärken.
Weitere Einzelheiten unseres Programms werden nach Erhalt Ihrer Meinungen rechtzeitig bekannt gegeben.
Wir bedanken uns für Ihren konstruktiven Beitrag.
Mit den besten Wünschen
Ghousuddin Mir
Obmann
Des Vereines AK in Österreich
Und Solidaritätsgesellschaft mit
den afghanischen Flüchtlingen in Europa.
Unsere Kontaktadresse:
G. Mir 004369911067754
Fahal T. M 00436641204880
Nassim Sahar 0046856034602
Kulturfest (Eid fest)
28.10.06 um 19.00
Afghanischer Kulturverein organisiert zusammen mit den afghanischen Frauen und dem Kulturverein Steiermark. Mit Tanz, Theater und Musik. Das erste Fest mit afghanischen Frauen als Künstlerinnen auf der Bühne.
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Wann: 28.10.06 um 19.00
Wo: in der Kürschnergasse 9
1210 Wien
Eintritt: 10 Euro
Flyer PDF
Afghanisches Neujahr- Nowruz
Der Verein “AK IN Ö“ und der Chefredakteur der Zeitschrift Andescha feierten das afghanisches Neujahr “Nowruz“ zusammen mit afghanischen, österreichischen, persischen, kurdischen, tadjikischen und weiteren Freunden in Wien und Klagenfurt.
In der Wiener Veranstaltung unterhielten Tanzgruppen aus Afghanistan, Iran, Indien und Ötserreich das Publikum.
Hr. Mir G., Obmann des Vereins “AK IN Ö“, las die Neujahrbotschaft des Vereins
vor.
In seiner Botschaft wünschte er allen Afghanen und anderen Völkern der Welt im neuen Jahr Frieden, Glück und Erfolg.
In Klagenfurt begrüßte Dr. Ghulam Mohsenzada die zahlreich erschienenen Gäste. Bei diesem traditionellen Fest wurde ebenfalls ein kulturelles Programm dargeboten.
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